Überblick

Das dritte Passive Schallschutzprogramm aus dem Jahr 2011 basiert auf dem Planfeststellungsbeschluss des HMWEVL zum Ausbau des Flughafens Frankfurt vom 18. Dezember 2007 sowie der Festlegung des entsprechenden Lärmschutzbereichs durch die Landesregierung per Rechtsverordnung. Diese trat am 13. Oktober 2011 in Kraft.

Im Februar 2012 hat die Landesregierung mit der Erklärung "Gemeinsam für die Region - Allianz für Lärmschutz 2012" den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern im Bereich des passiven Schallschutzes weitere, über den bisherigen Umfang hinausgehende Leistungen, zugesagt. Dafür wurde ein Regionalfonds mit rund 270 Millionen Euro eingerichtet. Die Mittel werden im Wesentlichen durch das Land Hessen und durch Fraport gestellt und können sowohl für private Haushalte, als auch schutzwürdige öffentliche Einrichtungen, zum Beispiel Schulen, Kindergärten oder Krankenhäuser, genutzt werden. Durch den Regionalfonds können rund 17.300 Haushalte in der Flughafenregion zusätzliche Unterstützung beim passiven Schallschutz erhalten.