Schutzzonen

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In dieser Schutzzone bestehen Ansprüche auf die Erstattung von Aufwendungen für bauliche Schallschutzmaßnahmen in Aufenthalts- und Schlafräumen, aber auch Bauverbote, um zukünftige Lärmkonflikte zu vermeiden.
In den Bereichen dieser Schutzzone außerhalb der Schutzzone 1 ist z.B. der Neubau von Wohnungen möglich, wenn der Bauherr für den gesetzlich vorgeschriebenen Schallschutz sorgt.
Passive Schallschutz-Maßnahmen sind in diesen Gebieten in den Schlafräumen vorgeschrieben und ggf. förderfähig. Auch hier gelten Bauverbote.
Finanzierung von Schallschutzmaßnahmen & Maßnahmen zu Verbesserung des Raumklimas – über das Schutzmaß des Gesetzes hinaus: 4.350€ pro Wohneinheit.

Bürgerinnen und Bürger, deren Immobilien in der Tag-Schutzzone 1 innerhalb der Lärmkontur LAeq 65dB(A) oder der Nacht-Schutzzone innerhalb der Lärmkontur LAeq 60dB(A) liegen, konnten direkt mit Inkrafttreten der Verordnung für den Lärmschutzbereich am 13. Oktober 2011 fünf Jahre lang auf Basis der o.g. Verkehrsprognose für das Jahr 2020 Mittel für passiven Schallschutz beantragen und Maßnahmen umsetzen lassen.

Nach Ablauf dieser Frist am 12.10.2016 können Ansprüche auf bauliche Schallschutzmaßnahmen aus weniger lärmbelasteten Gebieten entsprechend dem Gesetz zum Schutz gegen Fluglärm ab dem 13.10.2016 für weitere fünf Jahre geltend gemacht werden.