Bodenlärm

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Eine Einrichtung für Triebwerksprobeläufe schirmt die Geräuschemission bei Probeläufen gegenüber der Umgebung ab, insbesondere gegenüber nahegelegenen Wohnsiedlungsgebieten.
Da Umkehrschub mit höheren Laststufen in naheliegenden Wohngebieten ein störendes Lärmereignis darstellen kann, soll mithilfe eines automatisierten Monitorings unbegründeten Nutzungen dieses Systems entgegengewirkt und so eine Reduzierung von Störungen erreicht werden.
Bei besonders niedrigen oder hohen Temperaturen muss das Flugzeug durch die APU oder sog. PCA-Anlagen klimatisiert werden. Der Bau des Terminal 3 sieht eine solche Anlage vor.

 

Lärmschutzwand

Die 15 m hohe Schallschutzwand entlang des Airportrings basiert auf einem schalltechnischen Gutachten aus dem Jahre 1968. Die Bebauung auf dem Flughafen hat sich in vielen Bereichen anders entwickelt als zunächst geplant. Wesentlich ist aus schalltechnischer Sicht, dass in den Jahrzehnten nach Errichtung der Schallschutzwand eine Bebauung parallel zu den Start-Landebahnen entstanden ist. Aus akustischer Sicht kann in weiten Bereichen auf die Abschirmwand entlang des Airportrings verzichtet werden, da die Wirksamkeit durch die Bebauung des Flughafens nicht länger gegeben ist.

Gegenwärtig liegen andere Gebäude näher an den Schallquellen und dienen aufgrund dessen als wirksamere Abschirmung der Geräuschemissionen als die Wand selbst. Lediglich im Bereich der Triebwerksprobeläufe zeigt sich noch eine Wirkung der Schallschutzwand, da diese die nächste Bebauung darstellt. Allerdings könnte die Schutzwand auf eine Höhe von 5 Metern reduziert werden, statt wie bisher bei 15 metern zu verbleiben.