Aktiver Schallschutz

Dem Ausbau des Frankfurter Flughafens ging im Jahr 2000 ein Mediationsverfahren voraus, aus dem Empfehlungen zum Schutz der Bevölkerung vor übermäßiger Lärmbelastung hervorgingen. Im Rahmen des sogenannten "Anti-Lärm-Paktes" wurde das Forum Flughafen und Region ins Leben gerufen, um im breiten Dialog Details dieser und weiterer Maßnahmen zu erarbeiten und Fragen zur Entwicklung von Flugverkehr und Flughafen zu erörtern.

Die am 29.02.2012 unterschriebene Erklärung „Gemeinsam für die Region – Allianz für mehr Lärmschutz 2012" enthielt 19 Maßnahmen des aktiven Schallschutzes und ein Budget von 335 Millionen Euro für Leistungen des passiven Schallschutzes bzw. für die Ausweitung des Casa-Programms der Fraport AG. Dieses Budget wurde durch das Land Hessen und Fraport bereitgestellt.

Mit Einführung der Lärmobergrenze Ende 2017 wurden alle der empfohlenen Maßnahmen umgesetzt.

Am 26.01.2018 stellte das Forum Flughafen und Region ein neues Maßnahmenprogramm des Expertengremiums Aktiver Schallschutz (ExpASS) vor. Ergänzend zum im Zuge des Planfeststellungsbeschlusses veröffentlichten, nunmehr abschließend umgesetzten ersten Maßnahmenpakets aus dem Jahr 2010 geht es nun darum, die Umsetzungsmöglichkeiten bisheriger Inhalte zu intensivieren, diese weiterzuentwickeln und neues Potential zu erschließen.

Die kontinuierliche Umsetzung aller in diesen Säulen zusammengefassten Maßnahmen wird durch die Experten des Gremiums begleitet.

Infografik zum Mediationsverfahren

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Übersichtsgrafik 2. Maßnahmenpaket

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Von der Idee zur Maßnahme

Auf der Webseite des Forum Flughafen und Region können Sie Informationen zum Prozess hinter den Maßnahmen einsehen.