Vorfeldkontrolle

Schallschutz

Zum Schallschutz zählen zunächst die passiven Maßnahmen, welche die Immission beispielsweise durch bauliche Maßnahmen direkt im Rauminneren reduzieren.

Auch die Aktiven Schallschutzmaßnahmen zählen zu unseren Programmen, die lärmmindernde Routenverlegungen, überarbeitete An- und Abflugverfahren oder technische Verbesserungen an Flugzeugen umfassen. Diese Maßnahmen teilen sich in mehrere Pakete, die im Laufe der letzten Jahre beschlossen wurden. Derzeit befindet sich ein neues Paket aus dem Jahr 2018 in der Umsetzung.

 

Passiver Schallschutz & Außenwohnbereichsentschädigung

Ziel des Passiven Schallschutzes ist es, durch entsprechende Baumaßnahmen in den Gebäuden, die äußeren Lärmeinwirkungen im Rauminneren zu verringern.

Soweit ein bebautes Grundstück in der Tag-Schutzzone 1 des Lärmschutzbereichs liegt, besteht ein Anspruch auf Entschädigung für die Fluglärm bedingt eingeschränkte Nutzung des Außenwohnbereichs.

 

Aktiver Schallschutz

Mit unseren Partnern im Luftverkehr arbeiten wir kontinuierlich daran, vorhandene Schallschutzmaßnahmen zu optimieren sowie neue Lärmschutzansätze zu prüfen und zu implementieren. Ziel des aktiven Schallschutzes ist, Lärm direkt an der Quelle zu reduzieren und Lärmemission am Boden insbesondere für hochbelastete Gebiete zu mindern

 

Die Lärmobergrenze

Eine Handlungsempfehlung des Mediationsverfahrens war ebenfalls die Implementierung einer Lärmobergrenze, die den Zuwachs an Lärm begrenzen soll.

Die zum Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner vor Fluglärm mit einem freiwilligen Bündnis im November 2017 eingeführte Lärmobergrenze ermöglicht nun einen entsprechenden Einfluss auf die Lärmsituation am Tag. Mit der Einführung wurden alle der im Mediationsverfahren empfohlenen Maßnahmen umgesetzt.