CASA-Programm

In diesem freiwilligen Entschädigungsprogramm bot die Fraport AG Immobilienbesitzern besonders niedrig überflogener Wohnimmobilien (weniger als 350m), die bereits vor der Entscheidung zugunsten der Landebahn Nordwest im Raumordnungsverfahren zum Ausbau des Flughafens Frankfurt eine Immobilie in einer der bestehenden bzw. neu auszuweisenden Einflugschneisen erworben hatten, den Kauf ihrer Immobilie oder eine Entschädigung an.

Das Kaufangebot galt zunächst nur für Immobilien in einer definierten Kernzone, wurde aber 2012 von Fraport im Rahmen der Allianz für mehr Lärmschutz 2012 auf die sogenannten Übergangszonen erweitert. Dazu wurde das Maßnahmenvolumen auf über 100 Millionen Euro aufgestockt und die Antragsfrist bis Ende Oktober 2014 verlängert.

Insgesamt wurden 268 Objekte übernommen und 341 Ausgleichszahlungen geleistet. Die Wiedervermietungsquote liegt bei ortsüblicher Miete bei über 90 Prozent. Die Fraport AG zieht damit eine positive Bilanz ihres freiwilligen Casa-Programms und sieht darin einen weiteren, wertvollen Beitrag für die Vereinbarkeit zwischen dem für die Region wichtigen Luftverkehr und dem Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner. Lesen Sie hierzu auch unsere Pressemitteilung.

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