Passiver Schallschutz

Die lokale Verringerung der Lärmwirkung auf Betroffene durch bauliche Maßnahmen stellt einen wesentlichen Beitrag zur Entlastung der durch Fluglärm betroffenen Bevölkerung dar und ist das zweite Standbein des Schallschutzes.

Basierend auf dem Planfeststellungsbeschluss des HMWEVL zum Ausbau des Flughafens Frankfurt vom 18. Dezember 2007 und der Festlegung des entsprechenden Lärmschutzbereichs durch die Landesregierung per Rechtsverordnung, die am 13. Oktober 2011 in Kraft getreten ist, ist nunmehr das dritte Passive Schallschutzprogramm aus dem Jahr 2011 in Umsetzung.

Zur Darstellung des genannten Lärmschutzbereichs wurden die strengsten, nach dem novellierten Fluglärmschutzgesetz anwendbaren Grenzwerte und das entsprechend der damaligen Planung für das Jahr 2020 prognostizierte Verkehrsaufkommen von 701.000 Flugbewegungen pro Jahr zugrundegelegt.

Der ermittelte Lärmschutzbereich setzt sich aus mehreren Schutzzonen zusammen, die Sie im Folgenden erläutert bekommen.