FAQ

Das Bauprojekt Terminal 3 – Häufig gestellte Fragen

Mit dem neuen Terminal 3 verantwortet die Fraport AG am Frankfurter Flughafen eines der größten privatfinanzierten Infrastrukturprojekte Europas. Im Folgenden sind Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuen Terminal 3 zusammengestellt.

 

Wo entsteht das neue Terminal?

Terminal 3 entsteht auf dem Gelände der ehemaligen US-Militärbasis, auf der Südseite des Frankfurter Flughafens. Die Rhein-Main Air Base war von 1945 bis 2005 ein zentraler Stützpunkt der US-Luftwaffe in Deutschland. Während des Kalten Krieges starteten von hier aus die „Rosinenbomber“, die die Menschen in Berlin über die Luftbrücke versorgten. Mit der Schließung des Stützpunkts am 30. September 2005 wurde die Fläche dem Frankfurter Flughafen zur Verfügung gestellt.  

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Wie wird das neue Terminal 3 von Terminal 1 und 2 oder dem Fernbahnhof erreichbar sein?

Terminal 3 wird bequem und einfach zu erreichen sein. Dafür sorgt die Anbindung an das bestehende Straßenverkehrsnetz über den Ausbau des Autobahnanschlusses Zeppelinheim an die A 5. Auch die Anreise mit dem Zug ist bequem möglich: Vom Regional- oder Fernbahnhof am Terminal 1 bringt Sie die neue Flughafenbahn in nur acht Minuten über Terminal 2 zum Terminal 3.

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Warum wird das neue Terminal gebaut?

Damit der Frankfurter Flughafen auch zukünftig im internationalen Wettbewerb bestehen kann, ist der Bau von Terminal 3 notwendig. Unsere langfristigen Prognosen zeigen, dass das Passagieraufkommen am Frankfurter Flughafen bis zum Jahr 2023 deutlich ansteigen wird: von derzeit über 64 auf 72 Millionen Reisende und mehr. Darauf stellt sich Fraport als Flughafenbetreiber und Infrastrukturanbieter ein. Mit dem neuen Terminal 3 werden die notwendigen Kapazitäten geschaffen und die positive Entwicklung der größten Arbeitsstätte Deutschlands gesichert.

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Wer trägt die Kosten für das neue Terminal?

Terminal 3 ist eines der größten privatfinanzierten Infrastrukturprojekte Europas. Die Fraport AG baut das neue Terminal mit den Anschlussmaßnahmen nicht nur während des laufenden Flughafenbetriebs, sondern auch aus eigener finanzieller Kraft.  

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Wann wurde mit dem Bau von Terminal 3 begonnen?

Mit dem Spatenstich am 5. Oktober 2015 begann der Bau von Terminal 3. Insgesamt 400 Flughafenbeschäftigte und 200 geladene Gäste aus Politik und Wirtschaft waren Teil dieses besonderen Ereignisses. Nach mehr als 15 Jahren intensiver Planungen, Genehmigungsverfahren und Prüfungen fand auf dem Gelände der offizielle Startschuss für eines der größten privatfinanzierten Infrastrukturprojekte Europas statt.

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Wann soll das neue Terminal eröffnet werden?

Die Bauarbeiten laufen auf Hochtouren. Aktuell ist geplant, dass der erste Bauabschnitt vom Terminal 3 2023 an den Markt geht. Bauprojekten dieser Größe und Komplexität wohnt allerdings immer eine gewisse Dynamik inne. Mit dem Fortschreiten des Bauprojekts wird sich das Bild hier weiter schärfen.

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Was umfasst das Bauprojekt?

Der Bau von Terminal 3 umfasst neben dem Terminalgebäude mit zwei Flugsteigen auch Baumaßnahmen, mit denen das neue Terminal an die bestehende Infrastruktur angebunden wird. Beispiele dafür: die Erweiterung der Anschlussstelle Zeppelinheim an die A 5, ein Parkhaus und Parkleitsystem sowie ein neues Personen-Transport-System, das die bestehende Sky Line-Bahn ergänzt. Im Rahmen des Bauvorhabens wird auch die Anbindung an die technische Infrastruktur des Frankfurter Flughafens umgesetzt.

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Wie ist der aktuelle Stand des Bauprojekts?

Der Bau schreitet derzeit wie geplant voran. Detaillierte Informationen zum aktuellen Stand desBauprojekts sind hier zu finden:

www.terminal3.info

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Warum wird der ursprünglich als zweiter Bauabschnitt vorgesehene Bau von Flugsteig G vorgezogen und ist dies planfeststellungskonform?

Mit dem vorgezogenen Bau von Flugsteig G reagiert Fraport auf das Passagierwachstum am Frankfurter Flughafen und schafft Entlastung für die beiden Bestandsterminals. Flugsteig G wird als vollwertiges und modernes Abfertigungsgebäude errichtet mit einer Kapazität von zunächst 4 bis 5 Millionen Passagieren pro Jahr. Schlanke Prozesse und direkte Wege bieten den Fluggästen dort einen unkomplizierten und schnellen Start ihrer Reise. Zugleich ist der neue Flugsteig voll eingebunden in die Hub-Funktionalität des Frankfurter Flughafens und wird perspektivisch in das neue Premium-Produkt Terminal 3 integriert.

Die Entscheidung für Flugsteig G wurde nach einer umfassenden Prüfung verschiedener Optionen getroffen und ist planfeststellungskonform.

Aufgrund der langen Genehmigungsdauer wird der neue Flugsteig voraussichtlich zum Sommerflugplan 2021 in Betrieb gehen.

Weitere Informationen zum Flugsteig G finden Sie hier.

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Welche Rolle spielen Umweltschutz und Nachhaltigkeit beim Bau von Terminal 3?

Beim Bau des neuen Terminals wird viel Wert auf umweltschonende und nachhaltige Maßnahmen gelegt. Während des Tiefbaus sorgen die eigens errichteten Versickerungsanlagen dafür, dass das entnommene und gereinigte Wasser wieder dem Boden auf dem Flughafengelände zugeführt und in tiefere Bodenschichten abgeleitet wird. Auch beim späteren Terminalgebäude sorgt intelligente Technik für einen besonders schonenden Umgang mit Ressourcen: Durch die effiziente Bauweise wird die Abwärme, die von technischen Geräten und Anlagen ausgeht, als Heizenergie genutzt. Dadurch benötigt das Gebäude später kaum externe Heizenergie.

Der für Anfang 2019 geplante Eingriff in den Baumbestand im Treburer Wald (4,5 Hektar) für die Verkehrserschließung von Terminal 3 wird, wie in solchen Fällen üblich, durch Fraport kompensiert. Für jeden Baum der gefällt werden soll, ist im Rahmen der gesamten Aufforstung für den Flughafenausbau bereits an anderer Stelle ein neuer Baum gepflanzt worden. Diese Kompensation wurde von Experten durchgeführt und durch das Regierungspräsidium Darmstadt überwacht.

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Steht schon fest, welche Airlines Terminal 3 nutzen werden?

Fraport steht als Flughafenbetreiber ständig in Gesprächen mit verschiedenen Airlines. Erfreulich ist, dass das Interesse an Terminal 3 bereits groß und das Feedback positiv ist. Die hochwertige Ausrichtung von Terminal 3 und die gute Anbindung an Terminal 1 und 2 kommt insbesondere bei Airlines gut an, die Wert auf hohe Aufenthaltsqualität, kundenorientierte Services und modernste Abfertigungsprozesse legen. Allerdings haben Fluggesellschaften deutlich kürzere Planungszyklen. Welche Airlines sich im Terminal 3 ansiedeln werden, wird deshalb erst wenige Jahre vor der Eröffnung feststehen.

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Wie viel wird der erste Bauabschnitt von Terminal 3 kosten?

Bei solch großen Projekten wird mit einem variablen Puffer von plus/minus zehn Prozent gerechnet. Deshalb hat Fraport den finanziellen Korridor mit 2,5 bis 3 Milliarden Euro von Beginn an variabel gehalten. Auf Grund der ausgeweiteten Planungsphase rechnet Fraport damit, im oberen Bereich oder leicht darüber zu landen.

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Wie wird die planmäßige Fertigstellung von Terminal 3 sichergestellt?

Mit der Gründung einer eigenständigen Projekt-GmbH hat Fraport dafür optimale Voraussetzungen geschaffen. Die Erfahrungen Fraport-eigener und vergleichbarer Infrastrukturprojekte zeigen, dass in der nun anstehenden Realisierungsphase eine möglichst eigen- und selbstständige Organisationsform sinnvoll ist. Im September 2016 wurde dafür die Fraport Ausbau Süd GmbH als hundertprozentiges Tochterunternehmen der Fraport AG gegründet, die den Bau verantwortet. Sie verfügt über alle notwendigen Ressourcen, gleichzeitig ermöglicht die effiziente Organisation zeitnahe, klare Entscheidungsstrukturen.  

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