FAQ

Das Bauprojekt Terminal 3 – Häufig gestellte Fragen

Mit dem neuen Terminal 3 verantwortet die Fraport AG am Frankfurter Flughafen eines der größten privatfinanzierten Infrastrukturprojekte Europas. Im Folgenden sind Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuen Terminal 3 zusammengestellt.

 

Warum wird das neue Terminal gebaut?

Weltweit werden die Menschen immer mobiler. Insbesondere die Nachfrage nach Flugreisen steigt stark an. Egal ob Urlaubsreisen, Familie und Freunde besuchen oder Arbeiten – immer mehr Menschen wollen fliegen. Auch der Flughafen Frankfurt verzeichnet ein stetes Passagierwachstum. 2018 waren hier erstmals fast 70 Millionen Reisende unterwegs, Tendenz weiter steigend. Damit das internationale Drehkreuz Frankfurt die Nachfrage abbilden kann und den Komfortansprüchen seiner Passagiere weiterhin entspricht, entsteht im Süden des Flughafens das neue Terminal 3.

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Was umfasst das Bauprojekt?

Der Bau des Terminals ist in insgesamt drei Bauabschnitten möglich – je nach Kapazitätsbedarf. Im ersten Bauabschnitt werden das Hauptgebäude sowie die Flugsteige H und J bereits seit 2015 gebaut. Um die Terminals 1 und 2 früher zu entlasten, wird der zweite Bauabschnitt bestehend aus Flugsteig G vorgezogen realisiert. Die Entscheidung für Flugsteig G wurde nach einer umfassenden Prüfung verschiedener Optionen getroffen und ist planfeststellungskonform. Weitere Informationen zu Flugsteig G finden Sie hier.

Weitere Baumaßnahmen binden das neue Terminal an die bestehende Infrastruktur an. Beispiele dafür: die Erweiterung der Anschlussstelle Zeppelinheim an die A 5, ein Parkhaus mit 8.500 Parkplätzen sowie ein neues Personen-Transport-System, das die bestehende Sky Line-Bahn ergänzt. Im Rahmen des Bauvorhabens wird auch die Anbindung an die technische Infrastruktur des Flughafens Frankfurt umgesetzt.

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Wann soll das neue Terminal eröffnet werden?

Mit Flugsteig G wird voraussichtlich 2021 der erste Teil des neuen Terminals fertiggestellt – für zunächst vier bis fünf Millionen Passagiere. Das Terminalhauptgebäude und die Flugsteige H und J werden voraussichtlich 2023 an den Markt gehen. Das gesamte Terminal mit allen drei Flugsteigen wird dann bereits eine Kapazität von 21 Millionen Passagieren haben. Bauprojekten dieser Größe und Komplexität wohnt allerdings immer eine gewisse Dynamik inne. Mit dem Fortschreiten des Bauprojekts wird sich das Bild hier weiter schärfen. Folgen Sie hier dem aktuellen Baufortschritt: www.terminal3.info

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Wo entsteht das neue Terminal?

Terminal 3 entsteht auf dem Gelände der ehemaligen US-Militärbasis, auf der Südseite des Flughafens Frankfurt. Die Rhein-Main Air Base war von 1945 bis 2005 ein zentraler Stützpunkt der US-Luftwaffe in Deutschland. Während des Kalten Krieges starteten von hier aus die „Rosinenbomber“, die die Menschen in Berlin über die Luftbrücke versorgten. Mit der Schließung des Stützpunkts am 30. September 2005 wurde die Fläche dem Flughafen Frankfurt zur Verfügung gestellt.

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Wie wird das neue Terminal 3 von Terminal 1 und 2 oder dem Fernbahnhof erreichbar sein?

Terminal 3 wird bequem und einfach zu erreichen sein. Dafür sorgt die Anbindung an das bestehende Straßenverkehrsnetz über den Ausbau des Autobahnanschlusses Zeppelinheim an die A 5. Auch die Anreise mit dem Zug ist bequem möglich: Vom Regional- oder Fernbahnhof am Terminal 1 bringt Sie das neue Personen-Transport-System in nur acht Minuten über Terminal 2 zum Terminal 3.

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Wer trägt die Kosten für das neue Terminal?

Terminal 3 ist eines der größten privatfinanzierten Infrastrukturprojekte Europas. Die Fraport AG baut das neue Terminal mit den Anschlussmaßnahmen nicht nur während des laufenden Flughafenbetriebs, sondern auch aus eigener finanzieller Kraft

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Steht schon fest, welche Airlines Terminal 3 nutzen werden?

Fraport steht als Flughafenbetreiber ständig in Gesprächen mit verschiedenen Airlines. Erfreulich ist, dass das Interesse an Terminal 3 bereits groß und das Feedback positiv ist. Die moderne Ausrichtung von Terminal 3 und die gute Anbindung an Terminal 1 und 2 kommt insbesondere bei Airlines gut an, die Wert auf hohe Aufenthaltsqualität, kundenorientierte Services und neueste Abfertigungsprozesse legen. Allerdings haben Fluggesellschaften deutlich kürzere Planungszyklen. Welche Airlines sich im Terminal 3 ansiedeln werden, wird deshalb erst wenige Jahre vor der Eröffnung feststehen.

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Wie ist der aktuelle Stand des Bauprojekts?

Mit dem Spatenstich am 5. Oktober 2015 begann der Bau von Terminal 3. Nach mehr als 15 Jahren intensiver Planungen, Genehmigungsverfahren und Prüfungen fand auf dem Gelände der offizielle Startschuss für eines der größten privatfinanzierten Infrastrukturprojekte Europas statt. Der Bau schreitet derzeit wie geplant voran. Detaillierte Informationen zum aktuellen Stand des Bauprojekts sind hier zu finden: www.terminal3.info

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Welche Rolle spielen Umweltschutz und Nachhaltigkeit beim Bau von Terminal 3?


Beim Bau des neuen Terminals wird viel Wert auf umweltschonende und nachhaltige Maßnahmen gelegt. Während des Tiefbaus sorgen die eigens errichteten Versickerungsanlagen dafür, dass das entnommene und gereinigte Wasser wieder dem Boden auf dem Flughafengelände zugeführt und in tiefere Bodenschichten abgeleitet wird. Auch beim späteren Terminalgebäude sorgt intelligente Technik für einen besonders schonenden Umgang mit Ressourcen: Durch die effiziente Bauweise wird die Abwärme, die von technischen Geräten und Anlagen ausgeht, als Heizenergie genutzt. Dadurch benötigt das Gebäude später kaum externe Heizenergie.

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Wie wird die planmäßige Fertigstellung von Terminal 3 sichergestellt?

Mit der Gründung einer eigenständigen Projekt-GmbH hat Fraport dafür optimale Voraussetzungen geschaffen. Die Erfahrungen Fraport-eigener und vergleichbarer Infrastrukturprojekte zeigen, dass in der nun anstehenden Realisierungsphase eine möglichst eigen- und selbstständige Organisationsform sinnvoll ist. Im September 2016 wurde dafür die Fraport Ausbau Süd GmbH als hundertprozentiges Tochterunternehmen der Fraport AG gegründet, die den Bau verantwortet. Sie verfügt über alle notwendigen Ressourcen, gleichzeitig ermöglicht die effiziente Organisation zeitnahe, klare Entscheidungsstrukturen.

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