Luftqualität

Luftschadstoffe

Im Interesse der Anlieger und Beschäftigten des Frankfurter Flughafens engagiert sich Fraport in Sachen Luftqualität. Hierzu gehört auch die kontinuierliche Überwachung der Luftqualität vor Ort.

Neben der fortlaufenden Bestimmung der Luftschadstoffsituation soll mithilfe spezieller Auswertungen der Anteil jener Luftschadstoffe ermittelt werden, die beim Betrieb der Flugzeuge und des Flughafens anfallen und so zu der gemessenen Schadstoffkonzentration beitragen.

Lufthygienische Jahresberichte

Detaillierte Informationen und Analysen der Messergebnisse sind in den jährlich erscheinenden Berichten verfügbar. Um bei Neuerscheinen informiert zu werden, können Sie sich zur Infomail anmelden.

Das Schadstoffspektrum des Flugverkehrs entspricht grundsätzlich dem des Straßenverkehrs, da in beiden Fällen ähnliche Kraft­stoffe unter vergleich­baren Bedingungen verbrannt werden. Dennoch gibt es einige Unterschiede, die sowohl die Gewichtung einzelner Komponenten des Abgases beeinflussen, als auch deren Ausbreitung in der Atmosphäre.

 

Messungen am Flughafen

Die Messstationen, die seit 2002 die Luftqualität am Frankfurter Flughafen überwachen, wurden in regelmäßigen Zeitabständen verlegt, um die räumliche Struktur des Immissionsfelds zu erfassen. Die aktuell betriebenen Messstationen sind auf der Karte abgebildet.

Die Messwerte der Flughafenstationen entsprechen denen im städtischen Hintergrund ohne besondere Belastungsschwerpunkte. Lediglich die Konzentration von Stickstoffdioxid (NO2) am Standort S1 entspricht den Ergebnissen von Messstationen in der Nähe viel befahrener Straßen. Hier macht sich der Einfluss der benachbarten Autobahn (BAB 5) bemerkbar.

Messergebnisse 2017 (oben) und 2016 (unten)

"nachgefragt" bei Thomas Schäfer

Ultrafeinstaub

Mehr Informationen zum Thema "Ultrafeine Partikel" finden Sie in den Downloads.

Emissionsabhängige Entgelte

Wie bei der Zulassung von Kraftfahrzeugen werden bei der Zertifizierung von Triebwerken Emissionswerte in einem standardisierten Messzyklus ermittelt (ICAO-Standard-Zyklus).

Als Anreiz zum Einsatz emissionsarmer Triebwerke enthalten die Flughafenentgelte bei Fraport bereits seit dem Jahr 2008 eine emissionsabhängige Komponente. Hierbei werden die Stickoxidemissionen jedes Flugzeugs individuell berücksichtigt.

Um einer bei modernen Triebwerken nur noch in seltenen Ausnahmefällen vorkommenden, erhöhten Emission von Kohlenwasserstoffen Rechnung zu tragen, werden bei der Ermittlung der emissionsabhängigen Entgeltkomponente die Stickoxidemissionen während dieses standardisierten Start-Lande-Zyklus mit einem zusätzlichen Faktor versehen.

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Elektromobilität

Im Rahmen eines vom BMVI geförderten Elektro-Mobilitätsprojekts setzt Fraport seit vielen Jahren vermehrt elektrisch angetriebene Fahrzeuge und Maschinen ein. Für uns als Betreiber des Flughafens Frankfurt ist dies ein wesentlicher Ansatzpunkt zum Klimaschutz und zur Vermeidung von Luftschadstoffemissionen u.a. im Bereich der Bodenverkehrsdienste und den Pkw-Pools.

Bis heute ist die Flotte elektrisch betriebener Fahrzeuge bei der Fraport AG auf etwa 300 angewachsen. Dazu gehören Kleinbusse und Pkw, aber auch Sonderfahrzeuge wie Palettenhubwagen, Förderbandwagen und Passagiertreppen. Der Anteil elektrisch angetriebener Sonderfahrzeuge soll in den kommenden Jahren weiter erhöht werden.

Die Vorhaben von Fraport und die Aktivitäten der Lufthansa Group zur Elektrifizierung der Flugzeugabfertigung am Flughafen Frankfurt sind unter dem Dach E-PORT AN zusammengefasst.

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