Veröffentlichungen des SMS

Aktuelle Ereignisse oder Themen sind für alle von Interesse. Manche Verfahren dürfen nicht vergessen werden. Dafür sind die Veröffentlichungen des SMS gedacht. Diese sollen auf Möglichkeiten der Vermeidung von Gefahren für sich und andere hinweisen.

Erklärvideo F.O.D

Mit dem Sicherheitsmanagement-System (kurz SMS) der Fraport AG wird das Sicherheitsniveau am Flughafen Frankfurt gesteigert. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der Sicherheit des Flughafenbetriebs. Alle Faktoren, die dessen Sicherheit beeinflussen können, werden im SMS berücksichtigt – seien sie technischer, organisatorischer oder menschlicher Natur.

Für die Arbeit des SMS der Fraport AG dient die „Just Culture“ Deklaration (Kultur des gerechten Umgangs) der Europäischen Union als Leitbild. Eingerichtet wurde das SMS unter Beachtung der EU-Basisverordnung VO (EG) Nr. 216/2008 und der VO (EU) 139/2014, der einschlägigen ICAO-Richtlinien und Leitmaterialien sowie der Rechtsnormen des nationalen Luftrechts (§45c LuftVZO).

Das SMS integriert und vernetzt dabei systematisch Sicherheitsmaßnahmen für den täglichen Betrieb der Luftfahrt am Verkehrsflughafen Frankfurt/Main. Es erfasst und bewertet sicherheitsrelevante Ereignisse und ist in der Lage, etwaige Schwachstellen zu erkennen und aufzuzeigen.

Ziel ist, dass die in der Safety Policy der Fraport AG enthaltenen Vorgaben von allen Beteiligten am Luftverkehr auch praktisch gelebt werden. Somit wird das Sicherheitsniveau am Verkehrsflughafen Frankfurt/Main weiter erhöht. Dies wird außerdem erreicht, indem Mitarbeitende am Flughafen Hinweise an das SMS geben können. Darüber hinaus müssen alle Personen mit Zugang zu den Flugbetriebsflächen (Vorfeld und Rollfeld) an einer Safety-Schulung teilnehmen.

Eine ebenfalls wichtige Rolle im Bezug auf die Sicherheit am Verkehrsflughafen Frankfurt/Main spielt das Thema F.O.D.. Die Bezeichnung F.O.D. steht einerseits für die Beschädigung durch Fremdkörper (Foreign Object Damage), andererseits wird die Abkürzung F.O.D. auch für den Fremdkörper selbst (Foreign Object Debris) verwendet. Täglich werden am Frankfurter Flughafen Schrauben, Verzurrösen, Spanngurte, Folien, Rollen, kleine Steine sowie Plastik- und Gummiteile gefunden. Diese und viele mehr werden als Fremdkörper bezeichnet, welche auf dem Vorfeld erheblichen Schaden am Flugzeug anrichten können.

Erfahren Sie in diesem Kurzvideo zum Thema F.O.D. was die Gesamtheit tun kann, um für Sicherheit und Sauberkeit auf dem Vorfeld zu sorgen.

Erklärvideo F.O.D.

Erklärvideo FOD
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Stichprobenhafte Alkohol- und Drogenkontrollen

Testlauf  zu stichprobenhaften Alkohol- und Drogenkontrollen bei den Zugängen zu den Flugbetriebsflächen.

Die Fraport AG setzt derzeit die Vorgaben der Europäischen Luftsicherheitsagentur EASA zur Erlangung des für den Betrieb eines Flughafens notwendigen Zertifikats um. Dies hat zur Folge, dass einige bisherige Verfahren angepasst und neue eingeführt werden müssen.

Dazu gehört, dass die Fraport AG gemäß VO (EU) Nr. 139/2014 (ADR.OR.C.045) Regelungen in Kraft setzen muss, wonach Personen, die unter dem Einfluss von:

  • Alkohol oder psychoaktiven Substanzen oder
  • Medikamenten, die ihre Fähigkeiten in sicherheitsgefährdender Weise beeinträchtigen könnten,

stehen, der Zutritt zum Flugbetriebsbereich verwehrt wird bzw. sie des Flugbetriebsbereichs verwiesen werden, wenn sie sich bereits dort befinden.

Kontrollen auf Konsum von Alkohol finden am Flughafen Frankfurt stichprobenhaft – mittels eines Zufallsgenerators - bereits seit vielen Jahren statt. Die Airport Security nutzt dazu ein Atemalkoholtestgerät der Firma Dräger, welches auch von der Polizei im öffentlichen Straßenverkehr eingesetzt wird. Diese Kontrollen finden an allen Zugängen zu den Flugbetriebsflächen statt, egal ob an einer PWK oder Zugängen vom Terminal aus.

Diese Kontrollen werden nun um einen Test auf fünf psychoaktive Substanzen und zwei verschreibungspflichtige Medikamentenwirkstoffe ergänzt. Diese sind:

  • Amphetamine
  • Benzodiazepine
  • Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC)
  • Kokain
  • Methamphetamine
  • Opiate
  • Methadon
  • Ketamin

In Vorbereitung auf die Umsetzung der EASA Vorgaben plant die Fraport AG beginnend ab dem 03.04.2017 einen mehrmonatigen Testlauf, um die Eignung des Detektionsgeräts, der Prozesse sowie die Akzeptanz der Beschäftigten zu bewerten.

Sollte ein Beschäftigter mittels des Zufallsgenerators für einen Test ausgewählt werden, wird er zunächst dem Drogentest und - während dieser ausgewertet wird – dem Atemalkoholtest unterzogen. Der gesamte Prozess kann bis zu 15 Minuten dauern.

Der Drogentest basiert auf einer Speichelprobe. Diese wird durch den Beschäftigten selbständig entnommen, der dann auch den Testträger selbstständig in das Detektionsgerät einlegt.

Detailinformation zu dem Detektionsgerät können auf der Website des Herstellers „Dräger“ abgerufen werden.

Bei einem positiven Test – unabhängig aufgrund welcher Substanz – wird dem Beschäftigten der Zutritt zu den Flugbetriebsflächen untersagt und der Flughafenausweis eingezogen. Sollte ein Beschäftigter den Test verweigern, wird ihm ebenfalls der Zutritt verweigert. Bei einem negativen Test erhält der Beschäftigte einen Ausdruck des Ergebnisses, welchen er dann als Beweis für die Durchführung eines Tests bei seinem jeweiligen Arbeitgeber vorlegen kann.

Zusätzlich zu Kontrollen beim Zutritt zu den Flugbetriebsflächen können die Kontrollen auch nach schweren Unfällen oder bei Flugzeugbeschädigungen durchgeführt werden. Diese werden ebenfalls durch die Airport Security durchgeführt. Auch in diesem Fall gilt, dass bei einem positiven Test der Flughafenausweis eingezogen wird und ein Verweis von den Flugbetriebsflächen erfolgt. Dies gilt auch, wenn die Durchführung des Tests verweigert werden sollte.

Bei einem positiven Test kann der Beschäftigte eine Wiederholung des Tests verlangen. Sollte dieser dann negativ ausfallen, gilt der Test insgesamt als negativ.

Ein eingezogener Ausweis kann nach Ablauf von 24 Stunden bei der Airport Security abgeholt werden. Voraussetzung dafür ist die erneute Durchführung des Tests, der dann negativ ausfallen muss. 

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Flugzeugbeschädigung

Helfen Sie mit und seien Sie Vorbild für andere. Fahren sie ruhig, gelassen und vorausschauend auf dem Vorfeld, damit keine Unfälle oder Schäden entstehen.

Die Schäden, die bei einer Kollision mit einem Flugzeug entstehen können, sind jedem bekannt. Was aber nicht jedem bekannt sein dürfte, sind die Kosten, die so eine Beschädigung verursacht. Wir bitten deshalb alle Verkehrsteilnehmer auf dem Vorfeld in FRA achtsam zu sein und die mobilen Endgeräte nicht zu benutzen.

Werden Sie ein Teil des sicheren Flughafens.

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Sicherheitsrichtlinie der Fraport AG / Safety Policy

Die Sicherheitsrichtlinie, oder auch Safety Policy, ist die Grundlage jeden Handelns auf dem Vorfeld des Verkehrsflughafens Frankfurt/Main. Hier sind alle Grundsätze zusammengefasst, nach denen das Handeln eines jeden ausgerichtet sein muss.

Die Einhaltung dieser Richtlinie dient nicht nur der Sicherheit auf dem Vorfeld, sie dient auch der persönlichen Sicherheit und der unserer Fluggäste.

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Müllsäcke und Abfälle nach unten tragen - Flucht und Rettungswege freihalten!

Nach der Kabinenreinigung ist häufig zu beobachten, dass gefüllte Müllsäcke vom Main-Deck über die Treppe nach unten geworfen werden. Die Gefahr, dass so ein Müllsack platzt und der Inhalt über das Vorfeld verteilt wird ist groß. Stattdessen sollten die Müllsäcke herunter getragen und anschließend in verschlossene Wagen oder Mülltonnen entsorgt werden.

Sollten Sie derartige Vorfälle beobachten, dann helfen Sie bitte mit: Sprechen Sie die Beschäftigten an und erklären Sie ihnen die Gefahr und die Risiken, die durch das Werfen bestehen.

Kommen Sie nicht weiter, dann melden Sie Ihre Beobachtung bitte beim Airside Duty Management (ADM), Tel. 7 77 77.

Helfen Sie mit, Gefahren und Risiken auf dem Vorfeld erst gar nicht entstehen zu lassen!

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Vorsicht beim Anlegen von Brücken und Treppen

Helfen Sie dabei, Gefahren und Risiken zu vermeiden und achten Sie schon beim Einrollen eines Luftfahrzeuges auf die Beleuchtung. Diese muss ausgeschaltet sein, bevor die Brücke oder die Treppe am Flugzeug anlegen, um Schäden durch Hitze an der Brücke zu vermeiden.

Bitte beachten Sie deshalb Folgendes:

  • Die Scheinwerfer sollten nach dem Anhalten ausgeschaltet sein.
  • Machen Sie den Brückenfahrer darauf aufmerksam, wenn die Beleuchtung noch nicht ausgeschaltet wurde
  • Achten Sie beim Anlegen einer überdachten Motortreppe darauf, dass alle Lampen ausgeschaltet sind, bevor Sie die Treppe anlegen.

Kleine Ursache, große Wirkung. Die Reparatur nach Beschädigung eines Brückenkopfes ist teuer und zeitaufwändig. Alle können dazu beitragen, künftig solche Schäden zu vermeiden!

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Achten Sie auf rollende Luftfahrzeuge und vermeiden Sie Rollbehinderungen!

Fahren Sie konzentriert und aufmerksam auf dem Vorfeld und lassen Sie sich nicht ablenken!

In der Grafik wird Ihnen aufgezeigt, wo es besonders wichtig ist, auf den gesamten Verkehr zu achten.

Sie kennen noch weitere Gefahrenstellen? Melden Sie uns diese gerne unter der E-Mail-Adresse Safety@FRAport.de

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