LUG und FCS führen verpflichtende Slot-Vereinbarung zur Optimierung der Prozessabläufe in der CargoCity Süd ein

Verpflichtende Voranmeldung ab dem 15. Mai 2018 / alle Anlieferungen und Abholungen über das Rampensteuerungssystem Fair@Link / deutliche Prozessverbesserung stärkt Frankfurts Position als führenden Luftfrachthub in Europa

27.04.2018

Die Frachtabfertiger FCS Frankfurt Cargo Services und die LUG aircargo handling GmbH haben in Zusammenarbeit mit der Fraport AG sowie dem Speditions- und Logistikverband Hessen/Rheinland-Pfalz (SLV) eine verpflichtende Slot-Vereinbarung beschlossen. Ab dem 15. Mai 2018 wird diese sowohl bei FCS als auch bei LUG für alle Anlieferungen und Abholungen notwendig sein. Dann dürfen nur noch Lkws die Rampen der beiden Unternehmen anfahren, die zuvor online über das Fair@Link Rampensteuerungssystem einen Lade- oder Entlade-Slot vereinbart haben. Fahrer ohne Voranmeldung müssen sich vor Ort an einem Terminal registrieren. Ein zeitnaher Slot kann dann allerdings nicht sichergestellt werden.

Hintergrund der Entscheidung: Das hohe Frachtaufkommen am Standort Frankfurt Ende 2017 führte zu langen Wartezeiten für Transportunternehmer. Das verdeutlicht den dringenden Bedarf an neuen Prozessen, um auch zukünftig zuverlässige Abläufe am größten Luftfrachthub Europas zu garantieren. In zwei Infoveranstaltungen wurden den betroffenen Speditionen und Transportunternehmen die Pläne zur Einführung bereits vorgestellt. Die Resonanz unter den 180 Teilnehmern fiel positiv aus.

Die deutliche Prozessverbesserung ist entscheidend, um Frankfurts Position als führenden Luftfrachthub weiter zu stärken. „Die Situation im letzten Quartal 2017 hat verdeutlicht, dass alle Prozessbeteiligten gemeinsam an einer Problemlösung mitwirken müssen“, betont Thorsten Hölser, Geschäftsführer des SLV. Eine wichtige Maßnahme ist dabei die Nutzung eines Rampensteuerungssystems, wie es bei FCS und LUG bereits – seit kurzem auch mit identischer Software – in Betrieb ist. „Unsere bisherigen Erfahrungen verdeutlichen, dass eine wirkliche Verbesserung der Abläufe nur mit einer flächendeckenden Teilnahme aller Beteiligten möglich ist“, erklärt Anne Smirr, Leiterin Sales und Marketing FCS.

So soll sichergestellt werden, dass der stetig ansteigende Warenumschlag auch in Zukunft effizient abgefertigt werden kann. „Die bessere Planbarkeit der Abläufe ermöglicht es uns, die Ressourcen effizienter zu disponieren und eine höhere Verlässlichkeit zu garantieren“, führt Patrik Tschirch, Geschäftsführer LUG, aus.

Ein großer Teil der Speditionen und Transportunternehmen in der CargoCity Süd ist bereits mit dem Rampensteuerungssystem über Fair@Link vertraut. Für alle Firmen, die sich für das System neu registrieren müssen, steht ein in seinen Funktionen leicht eingeschränkter, aber kostenfreier Zugang zur Verfügung. „Durch den digitalen Datenaustausch über Fair@Link verfolgen wir schon seit geraumer Zeit das Ziel, die Prozesse in den CargoCitys zu beschleunigen. Mit dieser Initiative von LUG und FCS werden wir hier einen deutlichen Schritt vorankommen“, erläutert Felix Kreutel, Bereichsleiter Fracht Fraport AG.

Um einen reibungslosen Ablauf bei der Neuregistrierung zu gewährleisten, ist die Registrierung beim Anbieter des Rampensteuerungssystems Dakosy notwendig. Aufgrund von Datenschutzrichtlinien gilt das auch für die kostenfreie Nutzung des Dienstes.

Weitere Informationen über das Rampensteuerungssystem erhalten Sie unter folgendem Link: www.dakosy.de.