Fraport Real Estate

Real Estate Services & Development: Die Experten für Komplexität

Die Fraport Real Estate Services & Development ist ein international agierender Immobiliendienstleister, der sich auf komplexe Liegenschaften und Sonderimmobilien spezialisiert hat. Unsere Kundinnen und Kunden unterstützen wir in sämtlichen operativen und strategischen Themen – als zuverlässiger Partner für die gesamte Immobilien-Wertschöpfungskette.

Durch unsere mehr als 60-jährige Erfahrung am und rund um den Frankfurter Flughafen haben wir uns ein umfassendes Kompetenzprofil in allen Bereichen der Immobilienwirtschaft erarbeitet. Diese Expertise setzen wir erfolgreich auch für andere Projekte in Deutschland, Europa und darüber hinaus ein. Erfahren Sie mehr über uns!  


Unsere Kompetenzen

Wir kennen die Themen, die Probleme und die Lösungen – auch für Sie! Warum? Weil wir dank unserer langjährigen Erfahrung in allen Assetklassen umfangreiche Kompetenzen besitzen. Wir sind Experten für Komplexität – und damit genau der richtige Ansprechpartner, um auch für die anspruchsvollsten Projekte intelligente und gleichzeitig nachhaltige Lösungen zu entwickeln. 

Einen besonderen Fokus legen wir auf die Themen Innovation und Digitalisierung. Unser Anspruch ist es, mit dem Mut für frische Ideen vorwegzugehen. Unser Expertenwissen und unser Gespür für Trends setzen wir gezielt für unsere Kundinnen und Kunden ein. Wir meistern jede Herausforderung – egal, wann und an welcher Stelle sie im Immobilienzyklus auftritt.

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Julia Volland

Fraport AG
Fraport Real Estate Services & Development
60547 Frankfurt am Main
Telefon: +49 69 690-25518

Julia Volland

Fraport Real Estate Update

Dezember 2017

Mike Josef, Planungsdezernent Frankfurt am Main: „Die perfekte Anbindung ist für alle eine Erleichterung und ein Gewinn!“

Mike Josef ist seit März 2013 Vorsitzender der Frankfurter SPD und seit Juli 2016 Planungsdezernent der Stadt Frankfurt am Main. Der Diplom-Politologe wurde 1983 in Syrien geboren und kam vier Jahre später als Teil der christlichen Minderheit mit seinen Eltern nach Deutschland. An der Goethe-Universität in Frankfurt hat er Politikwissenschaft, Geschichte und Rechtswissenschaft studiert.

Er wurde in den Asta-Vorstand (Allgemeiner Studierendenausschuss) gewählt, setzte sich dafür ein, dass in Hessen keine Studiengebühren erhoben wurden, war Sprecher der Jungsozialisten in Frankfurt und wurde 2011 zum Stadtverordneten gewählt. Zwei Jahre später wurde er Chef der Frankfurter SPD und im März 2014 mit 97 Prozent im Amt des Vorsitzenden bestätigt.


Zu seinen vielfältigen Zuständigkeiten gehören unter anderem das Amt für Wohnungswesen, die Bauaufsicht Frankfurt, das Stadtplanungsamt Frankfurt am Main, das Stadtvermessungsamt, das Denkmalamt, die DomRömer GmbH und die Gateway Gardens Projektentwicklungs-GmbH.

Herr Stadtrat, Sie haben in einem Interview gesagt, dass Sie auch gegen große Widerstände die Preissenkungen im Nahverkehr durchgesetzt haben. Vor diesem Hintergrund müssten Sie doch äußerst zufrieden sein, dass in Gateway Gardens der Bau der S-Bahn-Station planmäßig voranschreitet.

Mike Josef: „Absolut. Die Zeiten haben sich geändert. Heute wollen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit öffentlichen Verkehrsmitteln, und zwar mit bezahlbaren und gut angebundenen Verkehrsmitteln zu ihrem Arbeitsplatz fahren. Im neuen Frankfurter Stadtteil Gateway Gardens sollen zukünftig bis zu 18.000 Menschen arbeiten. Da ist es mir persönlich wichtig, dass diese Menschen schnell und komfortabel zu ihrem Arbeitsplatz gelangen. Mit der S-Bahn-Anbindung ist dies perfekt gelungen.
 
Gateway Gardens ist eine sehr spannende Quartiersentwicklung und ein gutes und gelungenes Beispiel für ein ausgewogenes Verhältnis von Arbeit und Freizeit. Gateway Gardens bietet einiges mit seiner `grünen Seele´ und ich bin stolz darauf, an dieser Quartiersentwicklung und dem Erfolg mitgearbeitet zu haben, aber hier konnten wir auch auf wichtige Vorarbeiten aufbauen. Wichtig ist dabei auch, dass man die Wirtschaftlichkeit nicht aus dem Blick verliert. Es soll Geld verdient werden, aber dabei der Mensch nicht in den Hintergrund gedrängt oder vergessen werden.“

„Veränderung ist das Gesetz des Lebens. Diejenigen, die nur auf die Vergangenheit oder die Gegenwart blicken, werden die Zukunft verpassen“, dieses Zitat, das John F. Kennedy zugeschrieben wird, haben Sie auf Ihrer Seite der Stadt Frankfurt als Motto abgedruckt. Sind Sie mit den Veränderungen in Gateway Gardens zufrieden?

 
Mike Josef: „Ob privat oder unternehmerisch gesehen: Zeit ist kostbar. Mit Gateway Gardens gewinnen Unternehmer und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Zeit. Nicht nur, wenn Sie regelmäßig in aller Welt unterwegs sind und den nah gelegenen Flughafen nutzen, sondern schon bei der An- und Abfahrt zum und vom Arbeitsplatz.
 
Die zukünftige S-Bahn mit eigener Haltestelle in Gateway Gardens, öffentliche Buslinien, Fahrradwege – es gibt viele umweltfreundliche Alternativen. Der Freizeitwert, die sogenannte Work-Life-Balance, ist in Gateway Gardens hoch. Man kann im Grünen sitzen und bei einer Tasse Kaffee entspannen, sich unterhalten, neue Ideen bekommen und Kraft schöpfen. All das ist wichtig für die Menschen. Beschäftigte brauchen Lebensqualität zum Arbeiten. Es lohnt sich immer, visionär in die Zukunft zu schauen und sich von Hindernissen und Widerständen nicht abbringen zu lassen. Das ist in der Wirtschaft nicht anders als in der Politik. Mut und Durchsetzungsvermögen sind starke Tugenden.“

Ist die Mischung von urbanen Elementen, von Arbeiten und Lebensqualität in Gateway Gardens perfekt gelungen?
 
Mike Josef: „Perfekt ist ein großes Wort. Aber die Mischung ist sehr gut gelungen. Die Unternehmen haben die Möglichkeit, Geld zu verdienen, dafür sorgt die Nähe zum Airport, und gleichzeitig sorgt die optimale Verkehrsanbindung dafür, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter komfortabel ihr Gehalt verdienen, sprich: zu ihrer Arbeitsstätte gelangen können. Die perfekte Anbindung mit allen Verkehrsmitteln – und da kann man das Wort perfekt meiner Ansicht nach nutzen – ist für alle eine Erleichterung und ein Gewinn.“


Herr Josef, Sie sagten, dass Politik Ihnen viel gebe, da man seine Leidenschaft einbringen und bei Projekten mitgestalten könne. Bei welchen Projekten engagieren Sie sich im Moment am meisten?
 
Mike Josef: „Projekte sind für mich nur dann wichtig, wenn diese für Menschen wichtig sind, genauer gesagt: das Leben der Menschen verbessern. Gerade kleinere Projekte sind bei den Menschen mit Emotionen verbunden und die unmittelbare persönliche Betroffenheit zeigt sich in den Rückmeldungen. Das bewegt mich. Politik ist kein Selbstzweck und sie sollte nicht im luftleeren Raum geschehen. Politiker sollten für die Menschen Dienst machen, so verstehe ich meine Aufgabe. Deswegen werde ich als Planungsdezernent weiter für bezahlbaren Wohnraum kämpfen.“

Sie sagten, dass Sie sich darauf freuen, Ihrem Sohn einmal bei einem Spaziergang durch die Stadt erzählen zu können, dass Sie an diesem Projekt mitgearbeitet haben. Welches Projekt werden Sie Ihrem Sohn zeigen?
 
Mike Josef: „Da gibt es einige. Aber mit Sicherheit werde ich ihm das riesige Loch in Gateway Gardens zeigen, wo metertief gegraben wird, um die S-Bahn zu bauen und teilweise das Grundwasser zu sehen ist und die Arbeiter mit Booten zu ihrem Arbeitsplatz fahren. Wir haben hier im Moment eine der faszinierendsten Baustellen Deutschlands, da leisten Männer und Frauen hervorragende Arbeit mit viel Know-how und Engagement.“
 
(Das Interview führte Nicole Rattenborg, HVM-I, Foto: Stadt Frankfurt am Main)

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Oktober 2017

Immobilienbereich erhält großes Mandat für externe Objektverwaltung

Dreijähriger Verwaltungsauftrag umfasst sieben hochwertige Objekte in Frankfurt und Mannheim / Vermögenswert des verwalteten Immobilienportfolios steigt auf 2,3 Milliarden Euro und eine Fläche von 500.000 Quadratmetern

Die Immobilienexperten der Fraport AG erhalten den Zuschlag für die Verwaltung von sieben hochwertigen Immobilienobjekten der TRIUVA Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH. Der Vertrag hat eine Laufzeit von drei Jahren und beginnt für einen Großteil der Objekte ab dem 1. Januar 2018. Die Immobilien liegen allesamt in Top-Innenstadtlagen am Goetheplatz und dem Willy-Brandt-Platz in Frankfurt am Main (unter anderem MainTor Panorama und das One Goetheplaza) und in Mannheim (Augusta Carree). Die sieben Objekte umfassen eine vermietbare Fläche von 51.000 Quadratmetern. Die Gesamtfläche aller von Fraport gemanagten Immobilien steigt mit dem neuen Mandat auf rund 500.000 Quadratmeter und beinhaltet bislang Objekte am Standort Flughafen (z. B. The Squaire) und in der Frankfurter Innenstadt (z. B. Silberturm). Der auf die Immobilienentwicklung und -vermarktung spezialisierte Bereich bei Fraport verwaltet inklusive des neuen Auftrags Assets im Gesamtwert von 2,3 Milliarden Euro.

„Das gewonnene Mandat ist ein großer Erfolg für das externe Property Management der Fraport AG und bestätigt, wie wettbewerbsfähig wir auch über die Grenzen des Frankfurter Flughafens hinaus sind. Die Kolleginnen und Kollegen im Team verfügen über eine langjährige Expertise in der Objektverwaltung, insbesondere von komplexen Immobilien mit anspruchsvollen Mieterstrukturen und sorgen für eine effiziente, sichere und renditeoptimierte Bewirtschaf¬tung im Auftrag des Eigentümers“, sagt Christian Balletshofer, Leiter Immobilien und Grundstücke, der Fraport AG.

Christopher Linney, Head of Asset Management der TRIUVA sagt: „Wir haben die Fraport AG in jahrelanger Zusammenarbeit als äußerst kompetenten Partner kennen- und schätzen gelernt. Wir freuen uns, diese Zusammenarbeit jetzt zu erweitern und uns diese Dienstleistungen für drei Jahre zu sichern.“

Fraport setzte sich in einem mehrstufig strukturierten Ausschreibungsverfahren gegen zahlreiche Mitbewerber durch. Als wesentliche Gründe für den Zuschlag wurden die hohe Qualität und die besondere Kundenzufriedenheit sowie die Team-Stabilität genannt. Fraport betreut im Rahmen der Dienstleistung Property Management bereits seit mehr als sechs Jahren Immobilienobjekte der TRIUVA. Aufgrund des neu geschlossenen Rahmenvertrags konnte die Mandatierung für die bereits im Auftrag der TRIUVA betreuten Frankfurter Immobilien (Zeil 94 und MEANDRIS) um drei weitere Jahre verlängert werden.

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August 2017

Frankfurt Airport City: Weiter starker Flächenumsatz auf dem Mönchhof-Gelände

81,6 Prozent der Flächen vermarktet / Rund 49.000 Quadratmeter Gewerbeflächen im ersten Halbjahr 2017 verkauft

Das Mönchhof-Gelände entwickelt sich als interkommunaler Gewerbestandort auch in der ersten Jahreshälfte 2017 sehr gut. Von Januar bis Juni konnten weitere Gewerbeflächen in der Größenordnung von knapp fünf Hektar erfolgreich verkauft werden. Der Vermarktungsstand des von Fraport entwickelten Standorts erreicht damit 81,6 Prozent. Der Ausblick auf die zweite Jahreshälfte ist ebenfalls positiv.

„Der Frankfurter Flughafen ist nicht nur für Fluggäste eines der größten Drehkreuze in Europa, sondern mit einem Cargo-Volumen von 2,11 Millionen Tonnen 2016 auch beim Thema Fracht ganz vorne dabei. Die sehr gute Lage und die hervorragende Verkehrsanbindung zum Flughafen sind insbesondere für Logistik-Unternehmen wichtige Entscheidungsfaktoren für eine Ansiedlung auf dem Mönchhof-Gelände. Insofern sind wir aktuell vor allem mit unserer in Realisierung befindlichen Projektentwicklung M-Port, einem gemeinsamen Joint Venture von Fraport und MP Holding, in der Lage, interessierten Mietern attraktive Logistikflächen anzubieten“, sagt Christian Balletshofer, Geschäftsführer der Fraport Real Estate Mönchhof GmbH & Co. KG und Bereichsleiter Immobilien der Fraport AG.

Die größte im letzten Halbjahr veräußerte Fläche von 40.500 Quadratmetern hat der Projektentwickler Immogate AG erworben. Auf dem Gelände wird für die Group7 AG, ein international tätiges Logistikunternehmen, eine hochwertige und moderne Immobilie entstehen. Group7 wird die Immobilie selbst beziehungsweise mit verbundenen Unternehmen nutzen und unter anderem einen Luftfrachtanteil umschlagen. Der Baubeginn soll in der zweiten Jahreshälfte 2017 erfolgen.

Auf weiteren rund 8.200 Quadratmetern wird die Autodienst Sachse GmbH & Co. KG aus Raunheim ihren neuen Unternehmenssitz errichten. Geplant ist der Bau einer Lkw-Werkstatt mit Büroräumen, um die positive Geschäftsentwicklung der Volvo- und Renault-Vertragswerkstatt auf dem Mönchhof-Gelände fortzusetzen. Mit der Errichtung des neuen Firmensitzes wird die Vermarktung des Baufelds F9 entlang der Loirestraße erfolgreich abgeschlossen und der Standort um ein zusätzliches Dienstleistungsangebot ergänzt. Der Start der Bauarbeiten ist für Ende 2017 geplant.

Fraport wird im Zusammenhang mit der fortschreitenden Vermarktung die Verkehrsinfrastruktur des Areals weiter bedarfsgerecht ausbauen. Das Mönchhof-Gelände ist ein Gewerbegebiet, das jeweils zur Hälfte auf Kelsterbacher und Raunheimer Gelände liegt. Durch seine zentrale Lage und die unmittelbare Nähe zum Flughafen und den Autobahnen A 3, A 5, A 66 und A 67 ist das Mönchhof-Gelände ein idealer Ausgangspunkt zur Distribution von Gütern und Dienstleistungen ins Rhein-Main-Gebiet, nach Deutschland und ganz Europa.

Auf 100 Hektar ist das Areal das größte zusammenhängende und noch in Entwicklung befindliche Gewerbegebiet in der Rhein-Main-Region. Das Nutzungskonzept konzentriert sich vor allem auf Logistik, Büroimmobilien und kleinteiligen Einzelhandel sowie auf flughafenaffine Unternehmen. Durch seine direkte Lage am Mainufer bietet das Areal mit seinen großzügigen Grünflächen ein äußerst attraktives Arbeitsumfeld. Die Entwicklung und Vermarktung erfolgt über die Fraport Real Estate Mönchhof GmbH & Co. KG, eine 100-prozentige Konzerngesellschaft der Fraport AG.

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In Gateway Gardens eröffnet erste Schnellladestation am Verkehrsknotenpunkt Frankfurter Flughafen

Am Westeingang können mehrere E-Autos in nur 20 Minuten gleichzeitig aufgeladen werden

In Frankfurts jüngstem Stadtteil Gateway Gardens eröffnet heute auf einer Liegenschaft der Fraport AG die erste Schnellladestation für Elektrofahrzeuge in nur 300 Meter Entfernung vom Terminal 2 des Frankfurter Flughafens. Initiatoren für diesen Standort sind die Wirtschaftsförderung der Stadt Frankfurt, die Fraport AG sowie die Grundstücksgesellschaft Gateway Gardens. Über den Betreiber „Allego GmbH“ stehen am westlichen Eingang des Quartiers an der Thea-Rasche-Straße ab sofort vier Ladesäulen mit je 50 Kilowatt Leistung und den gängigen Anschlüssen zur Verfügung. In rund 20 Minuten können Elektrofahrzeuge auf 80 Prozent ihrer Batteriekapazität aufgeladen werden. Die Ladestation ist Bestandteil des praxisnahen Forschungsprojekts SLAM ("Schnellladenetz für Achsen und Metropolen") und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.

„Bei Gateway Gardens war von Beginn an das Ziel, ein nachhaltiges und zukunftsfähiges Quartier zu entwickeln. Damit spielen alternative Antriebe für uns eine große Rolle“, erläutert Christian Balletshofer, Bereichsleiter Immobilien der Fraport AG. „Der Standort am Westeingang von Gateway Gardens in der Frankfurter Airport City ist auch ideal von den Autobahnen A3 und A5 zu erreichen und beweist erneut, die exzellente Verkehrsanbindung des Quartiers und die zentrale Lage im Herzen Europas. Die Fraport AG ist als Mitgesellschafter schon seit langem mit verschiedenen Projekten im Bereich der Elektromobilität engagiert, die neue Schnellladestation ist von hoher Bedeutung für uns.“

„Die Jahre, in denen die Elektromobilität ein Nischendasein fristete, sind vorüber. Die aktuellen Ereignisse werden dazu führen, dass E-Fahrzeuge aus unseren Städten nicht mehr wegzudenken sind“, betont Wirtschaftsdezernent Markus Frank in seinen Ausführungen. „Die Stadt Frankfurt am Main hat bereits eine Vielzahl von Projekten mit Elektrofahrzeugen, sowohl im städtischen Fuhrpark als auch gemeinsam mit Unternehmen, umgesetzt. Dass diese Schnellladestation unmittelbar an die Taxiwarteschleife des Frankfurter Flughafens grenzt, erfreut mich besonders und es werden weitere Projekte in diesem Zusammenhang folgen.“

Bei der Entwicklung von Gateway Gardens wird seit Baustart für den neuen Frankfurter Stadtteil seitens der drei privatwirtschaftlichen Partner Fraport AG, Groß & Partner Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH und OFB Projektentwicklung GmbH sowie der Stadt Frankfurt am Main die Ausrichtung des Quartiers auf Nachhaltigkeit verfolgt. Alle Gebäude müssen die ENEV um bis zu 30 Prozent übertreffen. Begrünte Dachflächen sind im Rahmen der Regenwasserbewirtschaftung vorgeschrieben. Die Beleuchtung wurde auf energieeffiziente LEDs umgestellt und der extrem hohe Grünanteil des Quartiers zeigt sich in der Erhaltung des alten Baumbestandes im Park. Für diese Gesamtausrichtung wurde das Quartier bereits von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) als erster kompletter Stadtteil in Deutschland mit Platin ausgezeichnet.

Weiter wird das Quartier an das landesweite Radwegeschnellnetz angeschlossen. Im Frühjahr 2017 wurden im Rahmen des EU-Förderprogramms CHIPS Pedelecs angeschafft, mit denen die Wege zum Flughafen, innerhalb der Airport City und auch in die Frankfurter Innenstadt bequem und umweltfreundlich zurückgelegt werden können. Mit der seit 2016 in Bau befindlichen S-Bahn-Station „Gateway Gardens“ wird das Quartier Ende 2019 an den öffentlichen Personennahverkehr angeschlossen und die hier tätigen Menschen können bei der Anreise zu ihren Arbeitsplätzen auf den eigenen PKW verzichten.

Gateway Gardens ist mit 700.000 Quadratmetern projektierter Bruttogeschossfläche auf einem Areal von 35 Hektar eine der größten Quartiersentwicklungen in Deutschland. Der neue Frankfurter Stadtteil befindet sich im Zentrum der wichtigsten Verkehrsachsen: Am internationalen Flughafen Frankfurt/Rhein-Main, am größten Flughafenbahnhof und am größten Autobahnkreuz Deutschlands. Ab 2019 eröffnet in Gateway Gardens zudem der eigene S-Bahn-Anschluss.  

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Christian Balletshofer: „Rund um die Immobilie können wir alles!"

Christian Balletshofer ist Bereichsleiter Immobilien (HVM-I) der Fraport AG. Der Diplom-Kaufmann und Immobilienökonom und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des strategischen Geschäftsbereichs „Handels- und Vermietungsmanagement“ managen Immobilienprojekte und Projektentwicklungen auf und rund um den Flughafen, beispielsweise auf dem Mönchhof-Gelände. Allerdings sind sie auch für die Energieversorgung mit Strom, Wasser, Fernwärme und -kälte zuständig. Warum diese Kombination eine gelungene ist, welche innovativen Projekte rund um das Thema „Energie“ umgesetzt und welche neuen Visionen bereits in Angriff genommen wurden, verrät Christian Balletshofer in diesem Interview.

Wer 'Bereichsleiter Immobilien' hört, denkt nicht automatisch daran, dass Sie auch für die Energieversorgung des Frankfurter Flughafens verantwortlich sind. Warum diese Verbindung?

Christian Balletshofer: „Immobilien und Energie sind eine spannende und innovative Kombination. Zuverlässige Energieversorgungskonzepte sind gerade für Großflughäfen mit extremen Sicherheitsanforderungen wie dem Frankfurter Flughafen unerlässlich. Unsere Kunden – und dazu zählen Investoren, Mieter, Kommunen und die Industrie – haben durch die Verbindung einen enormen Vorteil. Wir können ihnen mit unserem Know-how und der Expertise, die wir über Jahre erworben haben, das `Komplettprogramm´ bieten, von der Entwicklung, der Planung, dem Bau einer Immobilie bis zur Bewirtschaftung und der garantierten Energieversorgung.

In den vergangenen Monaten konnten in Ihrem Bereich zahlreiche spektakuläre Projekte umgesetzt werden. Können Sie dieses Tempo auch in Zukunft halten?

Christian Balletshofer: „Ja in der Tat: Es war einiges los. Wir haben erfolgreich das hochmoderne Energiemanagementsystem implementiert. Mit der führenden Branchensoftware „SAP for Utilities“ haben wir ein rechtssicheres und prozesskonformes Tool, das uns gleichzeitig enorme Flexibilität für zukünftige Entwicklungen bietet. In dieses Projekt hat das Unternehmen viel Geld investiert. Eine Investition für den Kunden und ein perfektes Beispiel für gelungene Digitalisierung, denn die Prozessoptimierung reduziert Schnittstellen und führt zu mehr Transparenz. Dies wiederum festigt unsere Wettbewerbsfähigkeit. Unsere sehr gute Leistungsfähigkeit auf dem Markt zeigt sich auch an den regelmäßig erfolgreichen Beteiligungen an Ausschreibungen. Wir haben mehr als 500 Energiekunden an unserem Standort.

Aber die Umsetzung neuer Projekte geht weiter: Mit Hilfe des neuen SAP-Systems haben wir eine Datengrundlage geschaffen, die für diverse Aufgaben genutzt werden kann. Aktuelles Beispiel ist das Tool EnMon. Hinter der Bezeichnung verbirgt sich Energie-Monitoring auf Gebäudeebene. Zukünftig werden wir auch die Gebäudedaten mit denen des Kohlendioxid-Reportings verknüpfen. Wir  haben schon viel bewegt – aber wir haben auch noch viel vor. Bei  allem behalten wir jedoch die Wirtschaftlichkeit der Projekte und die Zufriedenheit der Kunden im  Fokus, denn das ist für uns das Wichtigste.

Digitalisierung wird in Ihrem Bereich groß geschrieben. Was sind die Vorteile für die Kunden?

Christian Balletshofer: „Digitalisierung hat für uns nur ein Ziel: Die Verbesserung der Prozesse und damit der Dienst am Kunden. So haben wir die Digitalisierung der Kundenansprache durch CRM aktiv vorangetrieben. Wir können jeglichen Kundenkontakt inklusive der Verträge systemisch dokumentieren. Das spart Zeit und garantiert die persönliche Wertschätzung der Kunden.

Wie funktioniert das Zusammenspiel zwischen den „Immobilien“- und den „Energie“- Mitarbeiterinnen  und -Mitarbeitern?

Christian Balletshofer: „Wir sind sehr schnell und gut als Team zusammengewachsen und arbeiten Hand in Hand. Schließlich haben wir alle ein gemeinsames Ziel: Kundenzufriedenheit auf höchstem Niveau. Und für die Kunden hat diese Verbindung einen unschätzbar großen Vorteil. Egal was er rund um die Immobilie will: Kaufen, mieten, entwickeln, Property Management, Nebenkostenabrechnung – wir können alles. Wir nutzen unser Expertenwissen und das Gespür jahrelanger Erfahrung für die Wünsche und Anforderungen der Kunden. Wir können jede Herausforderung des gesamten Immobilienzyklus meistern. Wir stehen unseren Kunden als verlässlicher Partner zur Seite, sei es für eine innovative Projektentwicklung oder sichere, preiswerte Energiebeschaffung.

(Das Interview führte Nicole Rattenborg, HVM-I)

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