Gesellschaft

Gesellschaft 2016

Fraport gehört international zu den führenden Unternehmen im Airport-Business und betreibt mit dem Flughafen Frankfurt eines der bedeutendsten Luftverkehrsdrehkreuze der Welt. Am Flughafen Frankfurt arbeiten rund 81.000 Personen, davon sind 18.300  Beschäftigte allein bei Fraport tätig. Als aktiver Partner für die Region unterstützen wir sportliche, soziale und kulturelle Vereine und Institutionen. Darüber hinaus sieht sich Fraport von jeher in besonderem Maße dazu verpflichtet, einen Beitrag zur Minderung der Fluglärmbelastung zu leisten. Wir versuchen kontinuierlich, die Lärmbelastung durch Maßnahmen des aktiven und passiven Schallschutzes zu reduzieren.

Alle Details zu den folgenden Themen finden Sie im neuen Bericht „2016 Kompakt".

Positiver Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region. Gemeinnütziges Engagement in der Flughafennachbarschaft und Dialog mit unseren Stakeholdern.

Flughäfen sind bedeutende Wirtschaftsstandorte und tragen direkt wie indirekt zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wertschöpfung bei. So ist der Flughafen Frankfurt beispielsweise mit rund 81.000 direkt Beschäftigten die größte lokale Arbeitsstätte Deutschlands. Davon profitieren auch die rund 5,4 Mio. Menschen, die in der Metropolregion rund um den Flughafen wohnen. Sie haben nicht nur den Vorteil einer kurzen Anreise zum Flug in den Urlaub oder zu Geschäftsterminen, viele von ihnen arbeiten auch in einem Unternehmen, das von der Nähe zum Flughafen profitiert.

Wirtschaftsfaktor Flughafen

Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung

Auch an unseren internationalen Standorten profitieren die flughafennahen Regionen von der wirtschaftlichen Leistung. Die ansässigen Unternehmen und deren Wertschöpfung sowie auch der Konsum der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen direkt und indirekt zur positiven wirtschaftlichen Entwicklung der jeweiligen Regionen bei. Zur direkten Wertschöpfung von Fraport zählen unter anderem Zahlungen für Personal, Investitionen, Steuern, Zinsen und die Gewinnausschüttungen an die eigenen Aktionäre. Im vergangenen Geschäftsjahr betrug die Summe rund 2,1 Mrd. Euro.

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In Frankfurt zu Hause

iHistorisch bedingt fühlt sich Fraport der Stadt Frankfurt und der Region Rhein-Main in besonderem Maße verpflichtet. Wir engagieren uns für den Wirtschaftsstandort und die Metropolregion. Zu diesen Aktivitäten zählt die Mitarbeit in der „Wirtschaftsinitiative FrankfurtRheinMain“, an der sich 150 Unternehmen beteiligen. Als Mitbegründer ist Fraport hier seit 1996 aktiv und stellt die Geschäftsführung. Ein Resultat der Zusammenarbeit ist das Kompetenzzentrum House of Logistics and Mobility (HOLM) an seinem Standort am Flughafen. Mit unserem Motto „Aktiv für die Region“ sind wir auch für unser gesellschaftliches, kulturelles und soziales Engagement bekannt. Über 1.800 Projekte verschiedener Vereine und Einrichtungen haben wir im Jahr 2016 durch Spenden oder Sponsoring- Engagements in Höhe von insgesamt 5,3 Mio. Euro unterstützt.

Förderungen im Profisport

Engagement in Kultur und Bildung

Förderung für Bildung uns Soziales

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Stiftungsaktivitäten gebündelt

Seit dem Jahr 1988 vergab Fraport mit der Erich-Becker-Stiftung Preise und Stipendien für wissenschaftliche Arbeiten mit einem Themenbezug zu Luftverkehr, Logistik und Mobilität. Seit Aufnahme der Förderaktivitäten wurden Mittel in Höhe von rund 3 Mio. Euro bewilligt. 2016 beschlossen die Stiftungsgremien die Auflösung der Stiftung und die Übertragung des Stiftungskapitals an die Stiftung ProRegion. ProRegion fördert seit 1999 Projekte, die zur Verbesserung der Ausbildungs- bzw. Beschäftigungsfähigkeit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen beitragen. Die Stiftung verfügt künftig über ein Kapital von 7,6 Mio. Euro. In den vergangenen 17 Jahren wurden Fördermittel in Höhe von 7,5 Mio. Euro zugesagt, davon 617.000 Euro für 33 Projekte im Jahr 2016.

Mit dem Umweltfonds unterstützt Fraport seit 1997 Natur- und Umweltschutzprojekte, Forschung und Umweltbildung. Das größte Einzelprojekt ist dabei der Regionalpark RheinMain. Seit der Gründung wurden mehr als 950 Projekte mit insgesamt knapp 37 Mio. Euro gefördert.

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Solidarität mit Flüchtlingen

Die Zahl an Flüchtlingen, die Asyl in Deutschland suchen, ist derzeit zwar rückläufig, aber nach wie vor groß. Fraport setzt seit 2015 ein Zeichen der Solidarität mit den Schutzsuchen- den. Unter dem Motto „#Refugeeswelcome: Fraport hilft“ werden alle Aktivitäten ge- bündelt. In verschiedenen Städten in der Flughafennachbarschaft unterstützt Fraport die Einrichtung von Unterkünften und die Betreuung der Flüchtlinge. Beschäftigte, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagieren, können sich um jeweils 1.000 Euro Spendengelder für ihren Verein bewerben. Insgesamt stellte Fraport im Berichtsjahr mehr als 47.000 Euro Spendengelder für diesen Zweck zur Verfügung.

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Mitarbeiterengagement

Viele unserer Beschäftigten – auch an unseren Konzernstandorten weltweit – leisten wertvolle Arbeit in gemeinnützigen Projekten. Die Engagements reichen von der Sammlung von Spenden bis zu Aktivitäten in lokalen Bürgerinitiativen und Organisationen. Fraport unterstützt seine Beschäftigten in ihrem Engagement, sei es durch Transporte von Hilfsgütern oder durch Aufstockung von Spendengeldern.

Besonders erwähnenswert ist das Engagement des ehemaligen Fraport-Mitarbeiters Helmut Hoffmann am Flughafen Frankfurt. Seit vielen Jahren reist er zu Kinderheimen nach Ungarn und Rumänien und bietet dort seine Hilfe an. Tradition hat bereits die jährliche Weihnachtspäckchen-Sammelaktion: Fraport-Beschäftigte packen Päckchen für Kinder in Waisenhäusern, Behinderteneinrichtungen und arme Familien in Rumänien und Ungarn. Insgesamt kamen 5.430 Pakete im Jahr 2016 zusammen, nicht zuletzt dank der Beteiligung von Beschäftigten des Hessischen Rundfunks und des ZDF, 3Sat, den Behindertenwerkstätten Kaltenhof sowie einigen Kitas und Schulen aus der Region. Hofmann brachte die Weihnachtspakete in mehreren Touren zu den Kindern. Fraport bezahlte das benötigte Benzin und stellte einen Teil der Fahrzeuge zur Verfügung. Auf seinen Fahrten wurde Hofmann schon häufig von weiteren Konzern-Mitarbeitern begleitet, Vorstandsmitglieder eingeschlossen. Darüber hinaus organisiert er abwechselnd in Ungarn und Rumänien ein jährliches Fest für bis zu 400 Kinder, das vom Vorstand, leitenden Angestellten und Beschäftigten des Fraport-Konzerns gesponsert wird. Rund 15 Fraport-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter begleiten ihn dorthin, um beim Ablauf zu unterstützen. 2016 fand das Fest bereits zum sechsten Mal statt.

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