Umwelt

Der Betrieb eines Flughafens und der Luftverkehr haben Auswirkungen auf die Umwelt. Fraport sieht sich in der Verantwortung, die davon ausgehenden ökologischen Anforderungen angemessen zu berücksichtigen. Unsere Aktivitäten zielen schwerpunktmäßig auf den Schutz des Klimas und der Natur sowie den sorgsamen Umgang mit Ressourcen.

Alle Details zu den folgenden Themen finden Sie im neuen Bericht „2016 Kompakt".

Erhöhung der Energieeffizienz, Monitoring und Minderung des Ausstoßes klimarelevanter Gase durch den Flughafenbetrieb (zum Beispiel CO2).

Der Flugverkehr und der Betrieb von Flughäfen wirken auf die Umwelt ein. Fraport sieht sich als Flughafenbetreiber mit zahlreichen internationalen Standorten in der Verantwortung, die von diesen ausgehenden Umweltbelastungen zu minimieren. Das betrifft auch die CO2-Emissionen, deren Reduzierung eine zentrale Herausforderung unserer Zeit ist. Sie tragen, gemeinsam mit Emissionen anderer Treibhausgase, zur Erderwärmung bei.

Das Ziel der Bundesregierung ist, die deutschen CO2-Emissionen bis 2030 um 55 Prozent und bis 2050 sogar um 80 Prozent bis 95 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 zu senken. Um dies  zu erreichen, hat die Regierung mehrere Gesetze, wie beispielsweise das Erneuer- bare-Energien-Gesetz und das Energieeinsparungsgesetz erlassen. Die freiwilligen Reduktionsziele der deutschen Unternehmen tragen einen wichtigen Teil dazu bei, die nationalen Vorgaben umzusetzen. Auch Fraport hat sich hierzu verpflichtet.

Strengere CO2-Ziele gesetzt

Die 2008 für das Jahr 2020 formulierten Klimaschutzziele für die Fraport AG am Standort Frankfurt konnten wir erfreulicherweise bereits im Berichtsjahr erfüllen. Der CO2-Ausstoß lag mit 209.257 Tonnen (absolut) bzw. 2,56 kg CO2/Verkehrseinheit sehr deutlich unter den Zielwerten. Wir haben dies zum Anlass genommen, im Januar 2017 neue Ziele zur CO2-Reduktion zu setzen. Angelehnt an die entsprechenden Zielsetzungen der Bundesregierung, wollen wir die CO2-Emissionen der Fraport AG am Standort Frankfurt bis zum Jahr 2030 nun auf 80.000 Tonnen senken. Gegenüber den Emissionen im Basisjahr des internationalen Klimaschutzabkommens (1990) entspricht dies einer Minderung um 65 Prozent. Pro Verkehrseinheit (ein Passagier beziehungsweise 100 kg Fracht oder Post) sollen die CO2-Emissionen auf 0,9 kg CO2 sinken. Gegenüber dem Basisjahr 1990 (5,51 kg CO2/Verkehrseinheit) entspräche dies einer Minderung um 84 Prozent.

Hierzu werden wir weiterhin kontinuierlich an der Verbesserung der Energieeffizienz unserer Gebäude, Anlagen und Prozesse arbeiten. Im Gebäude- und Anlagenbestand lokalisieren wir mit unserem operativen Energiemanagement fortlaufend vorhandene Einsparpotenziale und realisieren sie soweit möglich. Im Fuhrpark bzw. in den Bodenprozessen prüfen wir die Möglichkeiten des Einsatzes alternativer Energien, insbesondere Strom, als Ersatz für mineralölbasierte Kraftstoffe. Neubauten werden unter Berücksichtigung von Energieeffizienzgesichtspunkten geplant und realisiert.

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Zertifiziertes CO2-Reporting

Die Airport Carbon Accreditation, bei deren Entwicklung Fraport einen wesentlichen Beitrag leistete, hat sich seit 2010 zum weltweiten Standard für CO2-Reporting und -Management an Flughäfen entwickelt. Die Fraport AG hat sich vorgenommen, alle vollkonsolidierten Flughäfen nach der Airport Carbon Accreditation zu zertifizieren. Es soll mindestens das Level 2 („Reduction“) erreicht werden. Durch die Einbeziehung wichtiger Stakeholder kann schließlich Level 3 („Optimisation“) erreicht werden. Wenn ein Flughafenbetreiber seine CO2-Emissionen völlig auf Null absenkt, erreicht er das Level 3+ („Neutrality“). Am Standort Frankfurt haben wir bereits 2012 das Level 3 erreicht. Der Flughafen Ljubljana konnte 2015 durch entsprechende Maßnahmen Level 2 erreichen.

Seit 2006 beteiligt sich Fraport am Carbon Disclosure Project (CDP), der weltweit führenden Klimareporting-Initiative der Finanzwirtschaft, die Unternehmen und deren Strategien im Hinblick auf den Klimawandel und das CO2-Reporting analysiert. 2016 hat Fraport das Scoring-Level C „Awareness“ erreicht. Das Scoring ist Spiegelbild für die Transparenz und die Aktivitäten eines Unternehmens in Fragen des Klimawandels.

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„E-PORT AN"

Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie unter www.e-port-an.de.

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