Beschäftigte

Vor dem Hintergrund wachsender Herausforderungen, wie der internationalen Konkurrenz in der Luftverkehrsbranche sowie den Erwartungen unserer Passagiere und Airlines bei stetiger Ertragsorientierung, ist es das Ziel, die persönlichen, fachlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen unserer Beschäftigten zu fördern. So können wir die hohe Qualität unserer Leistungen gewährleisten und auch langfristig attraktive Arbeitsplätze zu sichern.  

Alle Details zu den folgenden Themen finden Sie im Bericht „2016 Kompakt".

Sicherung von Arbeitsplätzen im Konzern sowie Gewährleistung eines Arbeitsumfelds, das geprägt ist von Vielfalt und Chancengleichheit sowie von Fairness und Respekt. Schaffung guter Arbeitsbedingungen und Entwicklungschancen zur Gewinnung, Qualifizierung und Bindung von engagiertem Personal.

Als weltoffenes, international ausgerichtetes Unternehmen weiß Fraport die Vielfalt, englisch „Diversity“, seiner Beschäftigten zu schätzen. Sie bereichert die Zusammenarbeit und befördert Innovation und Kreativität. Wir sehen die unterschiedlichen kulturellen Hintergründe, Erfahrungen und Sprachkenntnisse unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Chance, flexibel auf die sich wandelnden Anforderungen in den internationalen Märkten zu reagieren und davon zu profitieren. In der Konzernbetriebsvereinbarung „Diversity, Chancengleichheit und partnerschaftliches Verhalten am Arbeitsplatz“ wurden die hierfür maßgeblichen Grundsätze festgelegt.

Bereits 2007 haben wir uns zur „Charta der Vielfalt“, einer Unternehmensinitiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen, bekannt. Dabei gilt es, die Vielfalt der Beschäftigten anzuerkennen, wertzuschätzen und in die Unternehmenskultur einzubeziehen. Diesem Ziel wird durch unzählige Angebote Rechnung getragen: flexible Arbeitszeiten als Teil der Work-Life-Balance, Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie vom Gesundheitsmanagement, interkulturelle Veranstaltungen (zum Beispiel interreligiöse Gedenkfeiern), Bereitstellung von Gebetsräumen am Flughafen und die Integration von Menschen mit Behinderung. Insbesondere Führungskräfte werden beraten und unterstützt, wie sie auf die Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingehen können.

Förderung von Frauen für Führungspositionen

Einen besonderen Schwerpunkt im Diversity-Management setzt Fraport bei der Förderung von Frauen für Führungspositionen. 2015 haben wir unser Ziel, bis 2021 den Anteil am Standort Frankfurt differenziert nach Geschäfts-, Service- und Zentralbereichen auf 25 Prozent bis 35 Prozent zu steigern, bereits erreicht. Daher haben wir es auf 30 Prozent bis 35 Prozent erhöht und auf den gesamten Konzern ausgeweitet. 2016 lag der Anteil von Frauen in Führungspositionen im Konzern bei 30,3 Prozent.

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Mitarbeiterzufriedenheit geringfügig verschlechtert

Die Mitarbeiterzufriedenheit im Konzern ist für uns eine wichtige Kennzahl, die wir mit dem sogenannten Fraport-Barometer, einer Online-Befragung, erheben. Im Jahr 2016 hat sich der Wert auf 2,91 1) geringfügig verschlechtert (2015: 2,85; Indexwert analog Schulnotensystem). Fraport strebt an, die Mitarbeiterzufriedenheit stetig zu verbessern. Sowohl unternehmensweite Aktivitäten wie auch abteilungsspezifische Maßnahmen und ihre Evaluation sollen dazu beitragen.

Die durchschnittliche Zufriedenheit der Beschäftigten der Fraport AG lag 2016 bei 2,90 und damit ebenfalls leicht unter dem Wert des Vorjahres von 2,78. Nachdem der Zielwert von besser als 3,0 auch im vergangenen Geschäftsjahr erreicht wurde, strebt der Vorstand grundsätzlich eine Verbesserung gegenüber dem jeweiligen Vorjahreswert an.

1) Wert ohne die Konzern-Gesellschaften Lima Airport Partners S.R.L. und Fraport Twin Star Airport Management AD, deren Zufriedenheitswerte jeweils zum Redaktionsschluss nicht vorlagen.

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Spezialisiertes Arbeitsfeld

Fraport ist mit circa 18.300 Beschäftigten am Flughafen Frankfurt einer der größten Arbeitgeber in der Rhein-Main-Region. Weltweit hat der Fraport-Konzern rund 20.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In einem spezialisierten Arbeitsfeld, wie dem Management und Betrieb eines Flughafens, ist gut geschultes Personal nötig. Unseren Beschäftigten stellen wir deshalb ein vielfältiges Angebot an Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung.

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50 Jahre Berufsausbildung

Berufsausbildung hat bei der Fraport AG eine fast 50-jährige Tradition. Als einer der größten Ausbildungsbetriebe in der Region bieten wir jährlich mindestens 110 jungen Menschen eine Chance für den Berufseinstieg in einem von über dreißig Ausbildungsberufen oder dualen Studiengängen.

Die Berufsausbildung ist im Hinblick auf den demografischen Wandel ein unverzichtbares Instrument zur Nachwuchskräftegewinnung. Bedarfsorientierte Ausbildungsangebote und zielgruppengerechte Ausbildungskonzepte tragen in erheblichem Umfang zur Deckung des mittelfristigen Bedarfs an qualifizierten Nachwuchskräften bei.

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Integration über die Ausbildung

Der Zustrom von Menschen aus Krisenregionen in aller Welt stellt uns ebenfalls vor neue Herausforderungen. Mit Unternehmen aus Frankfurt, der Stadt Frankfurt, der Bundesagentur für Arbeit, der Industrie- und Handelskammer sowie der Gesellschaft für Jugendbeschäftigung haben wir seit 2015 ein Qualifizierungsprogramm zur beruflichen Integration junger Flüchtlinge (BIFF) entwickelt, das wir mit neun jungen Geflüchteten in Kooperation mit der Pittler ProRegion Berufsausbildung GmbH im Jahr 2016 gestartet haben.

Das Programm dient der Berufsorientierung und Ausbildungsvorbereitung sowie der Verbesserung der Sprachkenntnisse. Ziel ist es, möglichst alle Teilnehmer nach der Maßnahme in ein Ausbildungsverhältnis zu übernehmen. Dieses Programm ergänzt die bereits etablierten Sonderprogramme „Jugend Mobil“ (seit 1999) und „Startklar“ (seit 2012).

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