Fraport-Verkehrszahlen Februar 2016: Neuer Monats-Höchstwert bei Passagieraufkommen in Frankfurt

Sondereffekt durch Schalttag / Trend zum Einsatz größerer Flugzeuge bleibt bestehen

10.03.2016
Ausgabe 12/2016

FRA/ml – Mit knapp vier Millionen Fluggästen übertraf der Flughafen Frankfurt den bisherigen Februar-Höchstwert aus dem Schaltjahr 2008 um rund 134.000 Passagiere. Ohne den zusätzlichen Schalttag wäre der Wert auf Vorjahresniveau geblieben. Auch die Höchststartgewichte lagen mit etwa 2,2 Millionen Tonnen um etwa 400 Tonnen über dem bisherigen Februar-Rekord aus 2008. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum beträgt der Zuwachs 6,2 Prozent; ohne Berücksichtigung des 29. Februar würde das Plus bei 2,3 Prozent liegen. Die Zahl der Flugbewegungen belief sich im Berichtsmonat auf 34.097 Starts und Landungen, was einer Steigerung von 3,5 Prozent zum Vorjahr entspricht (ohne Schalttag minus 0,2 Prozent). Die überproportionale Entwicklung der Höchststartgewichte im Vergleich zu den Flugzeugbewegungen und der damit verbundene Einsatz größerer Flugzeuge bleibt also weiterhin bestehen. Beim Cargo-Aufkommen setzte sich der Trend der vergangenen Monate fort, es lag mit 159.721 Tonnen leicht um 1,4 Prozent im Minus.

Im internationalen Portfolio verzeichnete die Fraport AG am Standort Ljubljana (Slowenien) im Vorjahresvergleich einen Anstieg von 7,9 Prozent auf knapp 78.000 Fluggäste. Lima (Peru) verbuchte einen Zuwachs von 12,3 Prozent auf rund 1,5 Millionen Passagiere. Die bulgarischen Twin Star-Flughäfen Varna und Burgas schlossen den Februar mit zusammen 34.864 Fluggästen ab, was – auf einer niedrigen Basis – einem starken Plus von 21,8 Prozent entspricht. Das Passagieraufkommen in Antalya (Türkei) sowie in St. Petersburg (Russland) war mit 663.402 Passagieren (minus 3,4 Prozent) beziehungsweise 703.709 Passagieren (minus 4,0 Prozent) trotz des zusätzlichen Schalttags weiterhin rückläufig. Der Flughafen Hannover konnte hingegen eine Steigerung um 8,5 Prozent auf 306.460 Fluggäste erzielen und der chinesische Airport Xi’an erhöhte das Passagieraufkommen um 15,2 Prozent auf rund 2,9 Millionen Fluggäste.