Schallschutz-Chronik

Zeitplan für die Umsetzung aktiver Schallschutzmaßnahmen


Nachfolgend finden Sie einen Überblick bereits umgesetzter Maßnahmen in den Jahren 2011 bis 2016.

2016

  • Verbesserung der Spurtreue bei der Südumfliegung
  • Lärmpausen am Frankfurter Flughafen in den Regelbetrieb überführt
  • Leiseres Anflugverfahren: DLR stellt erste Ergebnisse auf Konferenz am Frankfurter Flughafen vor
Bei Flugversuchen vom 26. bis 28. September 2016 erfolgte ein Realitätstest des Piloten-Assistenzsystems LNAS (Low Noise Augmentation System) während des alltäglichen Hochbetriebs am Frankfurter Flughafen. Das vom DLR-Institut für Flugsystemtechnik entwickelte System für lärmoptimierte Anflüge erprobten die Wissenschaftler an Bord des Forschungsflugzeugs A320 ATRA in fünf Versuchsreihen mit insgesamt 74 Anflügen auf Frankfurt, unterstützt von der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH. Am Steuer saßen Linienpiloten von vier Fluggesellschaften, die ihre Anflüge zum Vergleich mit und ohne Unterstützungssystem absolvierten. 
 
  • Erprobung eines Präzisionsanflugverfahrens mit Kurvenflug
Die Testphase begann am 26. Mai 2016 und dauerte bis zum 31. August 2016.

2015

 

  • Einführung der sog. Lärmpausen
  • Modified Arrival Routes (2. Schritt)
  • Anhebung der Eindrehhöhen auf 6.000 Fuß
  • Fortführung von GBAS
  • Monitoring der Nutzung des Umkehrschubs mit hohen Laststufen
  • Entwicklung steilerer Anflugverfahren
  • Prüfung Point Merge
  • Prüfung einer neuen Abflugroute "Ultra lang"
  • Prüfung einer Anpassung der Abflugroute "AMTIX kurz"
  • Ausflottung der B737Flotte der Lufthansa und Ersetzung durch leisere Modelle
  • Weiterentwicklung und Ausweitung des Kontinuierlichen Steigflugs (Continuous Climb Operations, CCO)

2014

 

  • Start des Einbaus von Wirbelgeneratoren bei der A320-Familie der Lufthansa
  • Einführung einer satellitengestützten Präzisionsanflughilfe (Ground Based Augmentation System,GBAS)
  • Modified Arrival Routes (1. Schritt)
  • Vermeidung des Überflugs von Offenbach und Mainz geht in Regelbetrieb
  • Anhebung des Anflugwinkels auf 3,2° geht in Regelbetrieb
  • Anhebung der Eindrehhöhe auf 5.000 Fuß geht in Regelbetrieb

2013

 

  • Häufigere Durchführung des kontinuierlichen Sinkflugs
  • Anpassung lärmabhängiger Entgelte
  • Dedicated Runway Operations -, DROps early morning geht in Regelbetrieb
  • Folgende Maßnahme wird seit 2013 erprobt:
  • Anhebung der Eindrehhöhe auf 5.000 Fuß
  • TaxiBot/E-Taxi

2012

 

  • Anhebung des Gegenanflugs um 1.000 Fuß
  • Folgende Maßnahmen werden seit 2012 erprobt:
  • Anhebung des Anflugwinkels auf 3,2°
  • Bereitstellung von vorklimatisierter Luft (Pre Conditioned Air Anlagen, PCA)
  • Vermeidung des Überflugs von Offenbach und Mainz
  • Dedicated Runways Operations – DROps early morning

2011

 

  • Verbesserung der Abflugverfahren
  • Dedicated Runways Operations - DROps
  • Segmented Approach
  • Verstärkte Nutzung der Betriebsrichtung West
  • Umrüstung der Boeing 737-Flotte der Lufthansa
  • Optimierung CDA Verfahren
  • Triebwerksprobelaufeinrichtung