Lärmobergrenze

Was ist eine Lärmobergrenze?

Die Lärmobergrenze (LOG) ist eine freiwillige Maßnahme um sicherzustellen, dass mit einem erwarteten weiteren Anstieg der Flugbewegungszahlen tagsüber nicht auch der resultierende Fluglärm immer weiter ansteigt.

Für die Nachtzeit stellt das schon im Planfeststellungsbeschluss (PFB) verankerte Bewegungskontingent indirekt auch ein Lärmkontingent dar. Da die maximal planbare Flugbewegungszahl auf im Jahresdurchschnitt 133 An- und Abflügen pro Nacht begrenzt ist kann auch die nächtliche Fluglärmbelastung nicht immer weiter ansteigen.

"nachgefragt" bei Thomas Schäfer

Ohne die Lärmobergrenze könnte die Fläche mit hoher Fluglärmbelastung (55 db(A) und mehr) um mehr als 11.000 Hektar anwachsen. Der mögliche Zuwachs dieser Fläche wird durch die Umsetzung der Lärmobergrenze um 70% auf weniger als 3.300 Hektar begrenzt.

Die farbige Fläche auf der Grafik veranschaulicht die durch die Lärmobergrenze festgelegte Verringerung unter Berücksichtigung des aktuellen An- und Abflugstreckensystems. Die Darstellung ist beispielhaft für eine lineare Verringerung der Begrenzung und nicht bindend für einzelne geographische Lagen, da sich die Begrenzung regional unterschiedlich auswirken kann.

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Ohne die Lärmobergrenze könnte die Fläche mit sehr hoher Fluglärmbelastung (60 db(A) und mehr) um mehr als 5.100 Hektar anwachsen. Der mögliche Zuwachs dieser Fläche wird durch die Umsetzung der Lärmobergrenze um 77% auf weniger als 1.200 Hektar begrenzt.

Die farbige Fläche auf der Grafik veranschaulicht die durch die Lärmobergrenze festgelegte Verringerung unter Berücksichtigung des aktuellen An- und Abflugstreckensystems. Die Darstellung ist beispielhaft für eine lineare Verringerung der Begrenzung und nicht bindend für einzelne geographische Lagen, da sich die Begrenzung regional unterschiedlich auswirken kann.

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