Natur- & Umweltschutz

Umweltfonds_neu

Mit der Gründung unseres Umweltfonds im Jahr 1997 haben wir den Natur- und Umweltschutz außerhalb des Flughafen-Geländes in das Förderprogramm der Fraport AG aufgenommen. Neben umweltpädagogischen Projekten werden über dieses Förderinstrument insbesondere der Erhalt und die Weiterentwicklung der Biodiversität in der Rhein-Main-Region sowie Projekte zu Klimaschutz und Klimawandel unterstützt. Seit 1997 wurden über 950 Einzelmaßnahmen mit einer Gesamtsumme von knapp 37 Millionen Euro gefördert.

Das größte einzelne Förderprojekt ist der Regionalpark Rhein-Main. Bereits 2011 haben wir das Ziel definiert, den Bekanntheitsgrad des Regionalparks deutlich zu verbessern.

Unter den bisher bereits geförderten Projekten finden sich auch medienpolitische Initiativen wie „Jugend recherchiert“, initiiert von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Zukünftig wird sich der Umweltfonds noch stärker als bisher den Themen Klimaschutz und Biodiversität widmen. Das umweltpädagogische Angebot des Umweltfonds vor allem für Schulen und Kindertagesstätten wird beibehalten.

 

                                

Antrag für Mittel aus dem Umweltfonds

Projektträger sind Vereine, Umweltverbände, Kommunen oder andere gemeinnützige Institutionen. Wenn auch Sie Interesse an einer Unterstützung durch die Fraport AG im Rahmen unseres Umweltfonds haben, dann lassen Sie uns ein Schreiben mit Ihrem Anliegen zukommen.

Bitte stellen Sie uns in Ihrem Antrag eine konkrete Projektidee vor. Wir führen keine institutionellen Förderungen durch.

Von der Förderung sind der Ankauf von Flächen oder Gebäuden sowie Maßnahmen, die gesetzlichen Auflagen unterliegen (Ausgleichsmaßnahme etc.), ausgeschlossen.

Nachbarschaftsrahmen

Eine Karte mit der Kennzeichnung des Nachbarschaftsrahmens und weitere Informationen zu den verschiedenen Projekten

Kontaktadresse

Anträge bedürfen der Schriftform (bitte keine E-Mail oder Fax) und sind mit einer kurzen Projektbeschreibung, einem Kostenplan sowie einer vollständigen Kontaktadresse an folgende Anschrift zu richten:

Fraport AG
Frau Thi Quyen-Thuy Nguyen
Unternehmensentwicklung, Umwelt und Nachhaltigkeit
60547 Frankfurt am Main

Sie erhalten eine Eingangsbestätigung.

Sollten wir weitere Informationen zum Projekt benötigen, werden wir Sie kontaktieren.

Einklappen

1994 initiiert, hatte das Projekt das Ziel, verbliebene Freiflächen zwischen den Siedlungen im Verdichtungsraum RheinMain zu sichern, für die Erholung suchenden Menschen der Region zu erschließen und miteinander zu vernetzen. Bis heute wurden in rund 50 Kommunen bereits mehr als 220 Teilprojekte realisiert und ausgeschilderte Regionalpark-Routen von über 550 Kilometer Länge geschaffen. Die außergewöhnlichen Projekte geben immer wieder neue Einblicke in die Umgebung und lenken die Aufmerksamkeit auf die Schönheit unserer Region. Das besondere Erholungs- und Erlebnisangebot ist gleich vor der Haustür, gut ausgeschildert und leicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen.

 

Fraport fördert den Regionalpark

Der Regionalpark ist das bisher größte Projekt, das von der Fraport AG gefördert wurde. Seit der Gründung des Umweltfonds im Jahr 1997 erhielt der Regionalpark RheinMain von den knapp 37 Millionen EUR, die bisher in die Region geflossen sind, über 17 Millionen EUR für die Umsetzung verschiedener Projekte in der Nachbarschaft des Frankfurter Flughafens. Mit Blick in die Zukunft soll ein Netz von fast 1200 km Routenlänge entstehen, das sich vom Frankfurter GrünGürtel, dem "Herz des Regionalparks" westlich bis nach Rüdesheim im Rheingau, nördlich bis in die Wetterau, vom Hessischen Ried im Süden bis weit in das Kinzigtal nach Osten erstrecken soll.

Neue Rundroute wurde 2011 eröffnet

Eingebettet in dem 5.600 Quadratkilometer großen Regionalparknetz wurde die 190 Kilometer lange Rundroute fertiggestellt, die weitläufig um Frankfurt herum führt und insgesamt 35 Kommunen miteinander verbindet. Dafür wurden die in Abschnitten bereits bestehenden Regionalpark-Routen in Form eines ringförmigen Wegesystems miteinander verbunden und als Einheit erlebbar gemacht.

 

Regionalpark als "weicher" Standortfaktor

Die Projekte des Regionalparks spiegeln die Vielfalt der Region wider: Streuobstwiesen und Feuchtbiotope, Kunstwerke und historische Zeugnisse von prähistorischer Zeit bis hin zur Industriegeschichte, Gärten und Plätze, Alleen und Baumhaine, aber auch Aussichtspunkte und Spielangebote. Keine Frage, der Regionalpark trägt dazu bei, dem Rhein-Main-Gebiet eine gemeinsame Identität zu geben, seinen Freizeitwert und damit seine Attraktivität als Lebens- und Arbeitsraum zu erhöhen. Damit werden gerade die so genannten "weichen" Standortfaktoren gestärkt (dazu gehören auch soziale und kulturelle sowie Sport- und Freizeitangebote), die bei Neuansiedelungen von Firmen und Privatpersonen eine immer größere Rolle spielen.

Mehr Informationen zum Regionalpark RheinMain finden Sie unter www.regionalpark-rheinmain.de.

 

 

Bild: Regionalpark RheinMain