Flughafenausbau

Knoten Flughafenausbau

Im Oktober 2011 wurde die Landebahn Nordwest am Frankfurter Flughafen in Betrieb genommen. Lesen Sie hier etwas über die Hintergründe, die Geschichte und technischen Besonderheiten des Baus und über die Bedeutung der neuen Bahn für das Luftverkehrsdrehkreuz und das Rhein-Main-Gebiet.

Bis zur Inbetriebnahme der Landebahn Nordwest war die Kapazität in Spitzenzeiten des Frankfurter Flughafens über viele Jahre hinweg voll ausgelastet. Selbst kleine Beeinträchtigungen des Betriebsablaufs konnten zu großen Verzerrungen im Flugplan führen. Verspätungen bei Starts und Landungen sowie Hektik beim Umsteigen waren die oft beklagte Folge. Dies war nachteilig für Fluggäste, den Flughafenbetrieb und den gesamten Airport-Standort.

Kapazitätsengpässe

Am Frankfurter Flughafen konnte die Nachfrage der Airlines nach weiteren Flugbewegungen nicht bedient werden. Dies gefährdete den Luftverkehrsstandort Frankfurt, der im internationalen Wettbewerb eine hervorragende Position einnimmt. Der internationale Luftverkehr wächst seit Jahrzehnten um jährlich rund 5 Prozent. Alle Fachleute prognostizieren auch für die nächsten Jahre und Jahrzehnte eine beständige Zunahme der Fluggäste-Nachfrage.

Deshalb hatte 1997 der damalige Vorstandsvorsitzende der Deutschen Lufthansa AG, Jürgen Weber, gefordert, die Kapazität des Flughafens auszubauen. Ohne zusätzliche Kapazität, gab er zu bedenken, könnten sich Luftverkehrsgesellschaften am Standort nicht mehr mit dem Markt entwickeln. Sie seien gezwungen, ihren Betrieb an andere Standorte zu verlagern.

Neue Wachstumsperspektive

Mit der vierten Bahn ist diese Gefahr abgewendet. Der Flugbetrieb läuft wesentlich reibungsloser. Die Pünktlichkeit hat sich deutlich zur spürbaren Zufriedenheit der Fluggäste, Airlines und Abfertigungspartnern erhöht. Somit können den Fluggesellschaften auch in den betriebsstärksten Stunden, den so genannten „Peaks“, wieder Slots für ihre Flugplanung zugeteilt werden. Das weltweite Wachstum findet so auch weiterhin am Flughafen Frankfurt statt. Der Flughafen wahrt seine Entwicklungschancen in der weltweiten Konkurrenz dieser Wachstums- und Zukunftsindustrie.

Stationen des Info-Mobils

Ab dem 3. Juni 2016 ist das Info-Mobil der Fraport AG wieder in der Region unterwegs. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fraport AG werden vor Ort sein, um die Menschen im Flughafen-Umland zu Themen rund um den Flughafen Frankfurt zu informieren und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Schwerpunkte werden der Flughafenausbau, die Maßnahmen zum aktiven und passiven Schallschutz, Umwelt- und Regionales Engagement der Fraport AG, die wirtschaftliche Bedeutung des Flughafens für die Region sowie Arbeits- und Ausbildungsplätze sein.

Am Freitag, dem 3. Juni 2016, steht das Info-Mobil von 13 bis 17 Uhr in Oppenheim auf dem Postplatz. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können dort mit sachkundigen Fraport-Beschäftigten in Dialog treten und sich über die genannten Themen informieren.

Die weiteren Stationen des Info-Mobils sind:

  • Dietzenbach, Europaplatz, Samstag, 4. Juni 2016, 9 bis 13 Uhr
  • Offenbach, Wilhelmsplatz, Samstag, 11. Juni 2016, 9 bis 13 Uhr
  • Walldorf, Bahnhofsvorplatz, Samstag, 18. Juni 2016, 9 bis 13 Uhr
  • Bodenheim, Lange Rute 3, Freitag, 24. Juni 2016, 13 bis 17 Uhr
  • Egelsbach, Kirchplatz, Samstag, 25. Juni 2016, 9 bis 13 Uhr
  • Aspisheim, Gutenbornhalle, Hauptstraße 11, Freitag, 1. Juli 2016, 13 bis 17 Uhr
  • Mühlheim a. M., Brückenmühlparkplatz, Samstag, 2. Juli 2016, 9 bis 13 Uhr
  • Gau-Algesheim, Marktplatz, Freitag, 8. Juli 2016, 13 bis 17 Uhr
  • Obertshausen, Ecke Schönborn-/Leipziger Straße, Samstag, 9. Juli 2016, 9 bis 13 Uhr
  • Nackenheim, Festplatz, Freitag, 15. Juli 2016, 13 bis 17 Uhr
  • Maintal-Dörnigheim, Samstag, 16. Juli 2016, 9 bis 13 Uhr