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Erweiterungen

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Nach aktuellen Prognosen sind die Kapazitäten in Terminal 1 und Terminal 2 spätestens im Jahr 2020 erschöpft. Um die Position des Frankfurter Flughafens als internationales Drehkreuz zu sichern und auszubauen, muss Fraport die Gesamtkapazität der Terminalanlagen an den steigenden Bedarf anpassen. Durch den Bau einer neuen Anlage sollen auch zukünftig lange Schlangen an Check-in und Sicherheitskontrollen vermieden und so Qualität und Komfort für Passagiere gewährleistet werden.

Das Terminal 3 entsteht auf der Südseite des Frankfurter Flughafens auf den Flächen der ehemaligen US-Militärbasis. Der Bau des Terminals erfolgt modular, aufgeteilt in zwei Bauabschnitte. Die erste Bauphase, die im August 2014 genehmigt wurde , umfasst den Bau des Terminalhauptgebäudes mit zwei Flugsteigen und insgesamt 24 Gebäudepositionen. Es soll Kapazität für jährlich bis zu 14 Millionen Passagiere bieten.

Für die Anbindung des neuen Terminals an die bestehende Flughafeninfrastruktur, wird sowohl die Gepäckförderanlage als auch das Passagier-Transfersystem „Sky Line“ erweitert. Weiterhin umfasst die erste Phase den Bau sowohl der Außenflächen rund um das Terminal 3 als auch eines zusätzlichen Autobahnanschlusses. Die Erweiterung um den zweiten Bauabschnitt erfolgt bedarfsgerecht zu einem späteren Zeitpunkt.

Die Planung des neuen Terminals verfolgt neben dem Ziel der Kapazitätserweiterung auch eine Verbesserung der Energieeffizienz mit möglichst niedrigem CO2-Ausstoß. Das technische Anlagenkonzept des Gebäudes sieht vor, dass vollständig auf fossile Energieträger und die Zufuhr externer Heizenergie verzichtet werden kann.

Fraport geht derzeit davon aus, den ersten Bauabschnitt des Terminal 3 spätestens im Jahr 2021 in Betrieb nehmen zu müssen.

 

Terminal 3

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