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Praktikum

Schülerpraktikum

Jährlich

Mehr als 250 Schülerinnen und Schüler im Praktikum

Schülerpraktikum

Pro Jahr vergeben wir circa 250 Plätze für Schülerpraktika. Da unsere Kapazität begrenzt ist, können wir nur Bewerber berücksichtigen, für die von der Schule aus ein Pflichtpraktikum vorgesehen ist. Als bekannter Arbeitgeber in der Region haben wir einen sehr hohen Zulauf an Bewerbungen, so dass wir empfehlen, sich
ca. 12 Monate vor Beginn des Praktikums bei uns zu bewerben, um die Chance auf einen Praktikumsplatz zu erhöhen.

Bitte beachten: Bis September 2015 sind bereits alle Stellen belegt.

Bei Ihnen steht ein Praktikum an? Dann stehen Ihnen in unserem Unternehmen Praktikumsplätze in vier verschiedenen Berufsfeldern zur Auswahl:

  • Kaufmännischer Bereich (allgemeine Bürotätigkeiten im Personalwesen, Marketing, Einkauf etc.)
  • Gewerblich-Technischer Bereich (Fahrzeugtechnik, Lehrwerkstatt im Bereich Mechatronik etc.)
  • Informationstechnik (Funkversorgung, Kommunikationssysteme etc.)
  • Operativer Bereich (Flugzeug-/ Passagierabfertigung / Terminalbetrieb etc.)

Praktikumsplätze im Bereich der Flughafenfeuerwehr können wir leider nicht anbieten.

Voraussetzungen

  • Keine unentschuldigten Fehlzeiten
  • Arbeits- und Sozialverhalten nicht schlechter als Note 3
  • Mathe, Englisch, Deutsch nicht schlechter als Note 3
  • Der Durchschnitt darf nicht schlechter als 3,5 sein


Bewerbungsverfahren:


Bitte nutzen Sie unser Online-Bewerbungsformular, um sich auf einen Praktikumsplatz zu bewerben.

Fügen Sie Ihrer Bewerbung bitte folgende Unterlagen an:

  • Anschreiben
  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Kopien der letzten beiden Zeugnisse
  • Bescheinigung der Schule, dass es sich um ein Pflichtpraktikum handelt

Dafür müssen Sie die relevanten Dokumente einscannen oder mit einer Digitalkamera fotografieren. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass Sie nur Dokumente anfügen können, die im gif, jpg oder pdf Format gespeichert wurden.

Weitere Informationen finden Sie in der Rubrik Bewerbungsverfahren.

Bezahlung:

Schülerpraktikanten erhalten von uns keine Vergütung. Sie bekommen jedoch einen Essensgeldzuschuss, den sie in unseren Betriebsrestaurants einlösen können.

Maike Spengler

Fraport AG
Personalserviceleistungen (PSL-PR1)
60547 Frankfurt am Main

Maike Spengler

Azubi-Blog

Blog-Foto
08.11.14

Halbzeit…....

Hallo liebe Leser, nach gewonnener Weltmeisterschaft und dem Abschluss des zweiten Berufsschulblocks ging es nun für mich in den längsten Durchlauf meiner Ausbildung auf den ich mich schon von Anfang an sehr freute. Wie ihr vielleicht wisst, beschränkt sich die Fraport AG seit längerem nicht nur auf sein Kerngeschäft am Flughafen Frankfurt, sondern engagiert sich darüber hinaus sehr erfolgreich an mittlerweile zehn anderen Flughäfen auf vier Kontinenten. Zusätzlich gehören oder beteiligen wir uns an weiteren Unternehmen in der Luftfahrtbranche. Vor Ort sind an jedem Flughafen mehrere entsandte Fraportmitarbeiter die dort im Management tätig sind. Die zentrale Steuerung erfolgt aber natürlich durch unsere Zentrale in Frankfurt. Für die ist, ja ihr ahnt es schon, ein neues Kürzel, die Abteilung BET (Beteiligungen und Akquisitionen) zuständig. Darüber hinaus wird der Zukauf von neuen Beteiligungen ebenfalls hier geplant und durchgeführt. Dort durfte ich für sieben Wochen, also verhältnismäßig lange, Einblicke ins Projektmanagement, unseren Auslandsbeteiligungen und den zukünftigen Expansionsplänen gewinnen. Zusätzlich hatte ich das große Glück, dass mein Durchlauf in eine Zeit fiel, in der Fraport gleich zwei neue Projekte stemmte. Zum einen kaufte die Fraport Airmall, die zurzeit an den Flughäfen Cleveland, Pittsburgh, Philadelphia und Boston die gesamten Ladenflächen vermietet. Einen Monat später kauften wir uns mehrheitlich in den Flughafen Ljubljana ein, der Hauptstadt Sloweniens.  Ich war hingegen an einem anderen Projekt beteiligt. Dort hatte ich die einmalige Möglichkeit eine Verkehrsanalyse und Prognose zu erstellen, was unheimlich viel Spaß gemacht hat. Gleichzeitig erstellte ich unzählige Recherchen über Personen, Unternehmen, Märkte und vieles mehr. Von meiner Arbeit habe ich in unschätzbarem Maße profitiert. Nicht nur, dass ich noch fitter vor allem in Power Point (PP) geworden bin. Die vielen Recherchen die ich stets mit Hilfe von PP auf Folien erstellte, verfasste ich größtenteils in englischer Sprache. Wenn man dies täglich über zwei Monate macht, ergibt sich ein erheblicher Lerneffekt der meine Englischfähigkeiten nochmals geschärft hat. Leider kann ich euch nicht konkret sagen, an welchem Projekt ich gearbeitet habe, da es bis zu einer möglichen Veröffentlichung natürlich der Geheimhaltung unterliegt. Vielleicht kann ich euch aber zu einem späteren Zeitpunkt nochmals dazu berichten. Anschließend warteten auf meine Luftikollegen und mich ein neuer Aspekt der Luftfahrt: Die Fracht. Dazu erhielten wir einen zweiwöchigen Lehrgang in dem wir auf alle Themen wie Frachtabwicklung, Luftfahrtabkommen, Sicherheit, Zollrecht, Vertragsarten in der Fracht oder Frachtratenberechnung geschult wurden. Die Luftfracht wird später auch in der Abschlussprüfung ein wichtiges Thema sein. Zuletzt war ich aber in den USA um mich etwas zu erholen und meine Freunde zu besuchen. Ein gutes Gefühl erstmals seinen Urlaub selbst zu bezahlen und mal außerhalb der Ferienzeiten zu fliegen! Wenn wir keine Schule haben, können wir unseren Urlaub sehr flexibel in Anspruch nehmen und so war es auch kein Problem, dass ich beinahe meinen gesamten Urlaubsanspruch über fast fünf Wochen genommen habe. Eine Tatsache die ich sehr schätze und bei vielen anderen Betrieben keine Selbstverständlichkeit ist. Nunmehr habe ich bereits die Hälfte meiner Ausbildung hinter mir. Zeit für einen Rückblick und ein Zwischenfazit: Wie ich gehofft habe konnte ich zahlreiche operative Einblicke in den Flughafen gewinnen. Zu verstehen wie ein solch großes Unternehmen funktioniert ist sehr spannend, aber am Anfang auch ziemlich undurchsichtig. Mittlerweile aber habe ich ein gutes Verständnis für die Prozesse und Abläufe und vor allem was hinter den unzähligen Kürzeln steckt  Meine Softwarekenntnisse haben sich stark verbessert und an meinem schriftlichen Englisch konnte ich nochmals feilen. Auch spanisch steht auf dem Programm.  Somit kann ich auch nach einem Jahr immer noch sagen, dass ich genau das richtige gemacht habe. Ein Studium wäre für mich nach dem Abitur sicherlich noch zu früh gewesen. Persönlich kann ich jedem nur empfehlen die Karriere mit einer Ausbildung zu beginnen, besonders in Zeiten in denen es zwar immer mehr Studenten gibt, aber gleichzeitig immer weniger Auszubildende. Zahlreiche Luftverkehrskaufleute besetzen heute leitende Positionen in der gesamten Branche. Somit sehe ich die Ausbildung auch weniger als Umweg, als vielmehr einen integrativen Bestandteil meiner Bildungskarriere. Bevor ich nochmals bis Weihnachten in die Berufsschule gehe, wartet allerdings noch mein Durchlauf bei der FCS auf mich, unserer Tochter die für unsere Airline Kunden die Frachtabwicklung übernimmt. Was ich dort gemacht habe und was dieses Mal für Themen im Unterricht auf der Agenda stehen, erfahrt ihr wie immer im nächsten Blog. Always happy landings Euer Max   Nachgereicht noch ein Bild von mir auf der Farnborough Airshow im Juli. Hier "posiere" ich vor einem Airbus A400M, dem modernsten Militärtransporter unserer Zeit, der auch in Kürze bei der deutschen Luftwaffe fliegen wird. Der findige Leser wird außerdem einen A380 im Hintergrund erkennen   Mit meinem Kumpel Jonas, den ihr vielleicht aus seinem Blog zur Ausbildung zum Notfallsanitäter kennt, sowie zwei weiten Freunden, flogen wir im August von Egelsbach aus zum Pizza essen nach Mainbullau in Bayern. Auch das ist das tolle am Flughafenumfeld. Man trifft viele "gleichgesinnte" Luftfahrtenthusiasten. Der Airwaybill ist das A und O in der Frachtanwicklung. Er wird als Vertrag, Beleg oder auch für den Zollnachweis für jedes Stück Fracht genutzt. Hier seht ihr ein Beispiel.    

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24.10.14

Der Ambulanzlift des Rettungsdienstes

Wusstet ihr eigentlich, wie man einen liegenden Patienten in ein Flugzeug bekommt? Der Rettungsdienst der Fraport AG verfügt über zwei spezielle Fahrzeuge, mit deren Hilfe man liegende Patienten in ein Flugzeug bringen kann. Diese beiden Fahrzeuge werden auch Ambulanzlift genannt. Die Innenausstattung ist ähnlich wie die eines üblichen Rettungswagens. Die beiden Fahrzeuge werden ausschließlich auf dem Flughafengelände zum Transport eingesetzt. Der Fahrzeugaufbau hat zwei Ein- und Ausgänge. Der hintere Ausgang hat einen Hecklift, den man bis zum Boden absenken kann. So können Patienten mit einer Fahrtrage hineingefahren werden. Für die begleitende Crew des Patienten sind Sitzplätze und medizinische Geräte vorhanden. Ein sicherer Transport kann so immer gewährleistet werden. Damit man dieses Fahrzeug auch fahren darf, braucht man natürlich einen LKW-Führerschein und eine umfassende Einweisung mit vielen Übungen. Unfälle müssen bei diesem Prozess möglichst vermieden werden, denn wenn es zu Schäden am Flugzeug kommen sollte, dann kann das sehr, sehr teuer werden!   Zu Beginn eines Hubvorgangs sind einige organisatorische Dinge vor Ort zu klären: Man begibt sich ins Flugzeug zur Crew und bespricht mit den Verantwortlichen das weitere Vorgehen, wie z. B. an welche Flugzeugtür wir andocken können und wann wir das Flugzeug mit dem Patienten betreten dürfen. Wenn das alles abgestimmt wurde, muss man wieder nach draußen und den Hubvorgang mit dem Ramp Agent (Lademeister) besprechen. Der Ramp Agent ist für die gesamte Flugzeugabfertigung am Boden verantwortlich. Er informiert über Besonderheiten beim Abfertigungsprozess und koordiniert weitere Dienste so, dass diese uns nicht behindern. Der Fahrer kann dann mit dem Hubwagen am Flugzeug andocken. Mit Hilfe einer Kamera, die Senkrecht nach oben zeigt, kann er die Flugzeugtür passgenau anfahren. Wenn die Position stimmt, müssen 4 Stützen ausgefahren werden, die das Fahrzeug stabilisieren. Die Fahrzeugbesatzung beginnt dann mit dem Hubvorgang, der vom Patientenraum aus gesteuert wird. Ist man nun auf Türhöhe des Flugzeuges angekommen, muss ein Sicherheitsgeländer ausgeklappt werden und die Flugzeugtür kann geöffnet werden. Man verlässt dann den Hubwagen von der vorderen Tür über dem Fahrerhaus. Mit einer schmalen Schaufeltrage, wird der Patient dann zu seiner vorbereiteten Liege im Flugzeug getragen. Die Schaufeltrage kann man in zwei Teile auseinanderziehen, sodass sich der Patient beim Lagern auf der Liege nicht bewegen muss. Damit endet der Transport für uns und der Patient kann mit dem Flugzeug ausreisen.  Der ganze Vorgang kann natürlich auch für die Einreise in Frankfurt erfolgen. We wish always happy landings!           Bis Bald ! Euer Jonas  

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