Schallschutz

Aktiver Schallschutz

Als Flughafenbetreiber versuchen wir kontinuierlich, die Lärmbelastung durch lärmmindernde Maßnahmen des aktiven und passiven Schallschutzes zu reduzieren. Ein Beispiel hierfür ist das Setzen von Anreizen durch emissionsabhängige Flughafenentgelte. Hierdurch sollen Fluggesellschaften dazu bewegt werden, Flugzeuge mit geringem Schadstoff- und Lärmausstoß einzusetzen.

Darüber hinaus zieht die Fraport AG eine positive Bilanz ihres freiwilligen Casa-Programms, das einen weiteren, wertvollen Beitrag für die Vereinbarkeit zwischen dem für die Region wichtigen Luftverkehr und dem Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner darstellt. In diesem Zusammenhang ist auch die Außenwohnbereichsentschädigung zu nennen, welche Eigner, deren Außenbereiche durch Fluglärm nur eingeschränkt nutzbar sind, einmalig entschädigt.

In den folgenden Rubriken können Sie sich detailliert über aktive und passive Schallschutzmaßnahmen informieren.

Aktive Schallschutzmaßnahmen setzen direkt an der Quelle des Lärms an, mit der Zielsetzung Fluglärm zu vermeiden, zu mindern oder alternativ besser zu verteilen.

Im Download-Bereich erhalten Sie Informationen zu bereits umgesetzten sowie in der Planung befindlichen Schallschutzmaßnahmen.

Die Auswirkungen der aktiven Schallschutzmaßnahmen auf die einzelnen Regionen können über FRA.Map eingesehen werden. Mit Klick auf die entsprechenden, im Menü von FRA.Map angezeigten Schallschutzmaßnahmen, wird die jeweilige Auswahl in der Karte visuell dargestellt.

Außerdem dokumentiert der halbjährliche Lärmschutzbericht die geplanten und aktuellen Schallschutzmaßnahmen als auch Ergebnisse ihrer Piloteinführung und Implementierung. Er wird für Sommer- und Winterflugplan erstellt.

Weitere Informationen können auch über das Fluglärmmonitoring des Forum Flughafen und Region (FFR) abgerufen werden.

Die Deutsche Lufthansa AG, Deutsche Flugsicherung GmbH und Fraport AG haben am 26. Mai 2016 am Flughafen Frankfurt die gemeinsame Erprobung neuer satellitengestützter, gekurvter Anflugverfahren gestartet. Die Testphase, die bis 31. August 2016 dauert, findet im Rahmen des europäischen Forschungsprojekts Single European Sky Air Traffic Management Research (SESAR) statt und hat als Ziel, die Vorteile von steileren und gekurvten Anflugverfahren im Nahbereich von Flughäfen nachzuweisen. Weitere Informationen dazu erhalten Sie im Dokument Maßnahmenpaket "Höher Fliegen" und in unserem Newsbeitrag.

Weiterführende Links und Informationen zum Download

Hier finden Sie Informationen wie aktive Schallschutzmaßnahmen geplant und umgesetzt werden. Außerdem werden hier Erklärungen und Informationen zum Umsetzungsstatus aller aktiven Schallschutzmaßnahmen bereitgestellt.