Tagung "Mobilität 2100"

Keyvisual Mobilität 2100

Beeinflussung des Mobilitätsverhaltens durch Bildung – eine generationsübergreifende Aufgabe
Donnerstag, 23. Juni 2016 im House of Logistics and Mobility (HOLM)

Wer in einem Ballungsgebiet wie der Rhein-Main-Region lebt, dem wird eine Vielzahl von Möglichkeiten dargeboten, sich fortzubewegen. Multimodal unterwegs zu sein, gehört für viele bereits zum Alltag. Auch innerhalb eines Weges verschiedene Verkehrsmittel zu nutzen ist nichts Ungewöhnliches. Das Mobilitätsverhalten wird durch eine große Anzahl unterschiedlicher Faktoren beeinflusst. Dazu gehören unter anderem die Wegedistanzen, die Verkehrsmittelverfügbarkeit, aber auch die persönliche Einstellung zur Mobilität sowie vorhandene Kenntnisse zu Verkehrsangeboten. Mobilitätsbildung ist eine geeignete Maßnahme, um das Mobilitätsverhalten nachhaltig zu beeinflussen.

Ziel von Mobilitätsbildung ist es, den Menschen Verkehrsangebote, unabhängig von Alter, Ausbildung, Herkunft und Mobilitätseinschränkungen, näherzubringen. „Mobilitätsbildung ist eine geeignete Maßnahme, um das Mobilitätsverhalten langfristig zu beeinflussen. Wenn heute bereits damit begonnen wird, Mobilitätsbildung als Aufgabe der Gesellschaft wahrzunehmen, kann das Mobilitätsverhalten bis zum Jahr 2100 eine positive Veränderung erfahren“ so Schäfer, Professorin für Verkehrsplanung an der Frankfurt UAS.

Fraport veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Frankfurt UAS bereits zum fünften Mal die Tagung „Mobilität 2100“. Michael Müller, Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektor der Fraport AG, erklärt die Beweggründe für dieses Engagement: „Als Betreibergesellschaft des Flughafens Frankfurt, eines der wichtigsten Luftverkehrsdrehkreuze der Welt, verfügen wir in Sachen Mobilität nicht nur über ein Jahrzehnte hinweg erworbenes, ausgeprägtes Know-how. Wir haben auch ein großes Interesse daran, Mobilität immer wieder neu zu erfinden und langfristig zukunftsfähig zu machen. Dazu muss man manchmal ungewöhnliche Wege zurücklegen – und das auf unterschiedlichste Weise.“ Die Idee, das Mobilitätsverhalten durch Bildung zu beeinflussen, sei so ein innovativer Ansatz und stehe noch dazu im Einklang mit den Bestrebungen der Fraport AG, die hohe Qualität des Lebensraums in der Region Rhein-Main zu erhalten und zu verbessern. „Dies kann insbesondere durch die nachhaltige Förderung umweltfreundlicher Mobilität geschehen. So machen wir uns beispielsweise am Flughafen Frankfurt für die Umstellung auf Elektromobilität stark und versuchen unsere Betriebsabläufe umweltfreundlich zu optimieren. Wir sind gespannt, welche neuen Ideen und Impulse die Tagung diesmal liefert“, so Müller.

Ein breites Publikum aus den Bereichen Umwelt, Verkehr, Bildung, Politik und Kommunen folgte der Einladung ins House of Logistics and Mobility (HOLM), Frankfurt und diskutierten nach den Vorträgen an Thementischen nach der Workshop-Methode „World-Café“ zur Förderung verschiedene Angebote zur umweltfreundlichen Mobilität.

Hier stehen Ihnen die Präsentationen der einzelnen Vorträge zur Verfügung

Begrüßung & Einführung in das Thema Mobilitätsbildung

  • Prof. Petra K. Schäfer, Frankfurt University of Applied Sciences
  • Michael Müller, Fraport AG
  • Michael Kadow, House of Logistics and Mobility (HOLM)

Vorträge

  • Impuls: Wie die S‐Bahnlinie S10 verloren ging.
    Lea‐Sophia Weber, Poetry Slam

Thementische – Individuelle Diskussion mit den Tagungsteilnehmern

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Kontakt

Fraport AG

Frankfurt Airport Services Worldwide

Frau Thi Quyen-Thuy Nguyen
Frau Janine Damjanovic
Unternehmensentwicklung, Umwelt und Nachhaltigkeit

Tel.: 069 690-26065

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