Glossar

A

Airport Carbon Accreditation (ACA)

Airport Carbon Accreditation wurde im Jahr 2009 vom Dachverband der Flughafenbetreiber Airport Council International Europe (ACI Europe) installiert mit dem Ziel, möglichst viele europäische Flughäfen zu einem umfassenden CO2-Management zu motivieren. Das Instrument ist zwischenzeitlich von allen ACI-Regionen weltweit übernommen worden und damit der globale Standard für das Reporting und das Management von CO2-Emissionen an Flughäfen. Weitergehende Informationen unter www.airportcarbonaccredited.org.

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Anflugbereich

Zum besseren Verständnis der nachfolgenden Informationen bitte die Darstellung der Anflugbereiche bei West- und Ostbetrieb unter www.framap.fraport.de (oder unter www.fraport.de/schallschutzflugbetrieb, in den Routenkarten) einsehen.

Die Koordination der Anflüge obliegt ausschließlich den Fluglotsen, die anfliegende Flugzeuge aus den verschiedenen Richtungen in den Nahverkehrsbereich Frankfurt führen. Über die Haupteindrehbereiche werden die Anflüge unter Wahrung vorgeschriebener Sicherheitsabstände auf die Leitstrahlen der Instrumentenlandesysteme zum sog. Endanflug geführt.

Die Ausdehnung der Haupteindrehbereiche ist bei hohem Verkehrsaufkommen nach Osten (bei Westbetrieb) und Westen (bei Ostbetrieb) größer als bei geringem Verkehrsaufkommen. Außerhalb der Haupteindrehbereiche sind Eindrehbereiche zu den jeweiligen Gegenanfluglinien definiert.

Die Nutzungsintensität dieser äußeren Eindrehbereiche ist ebenfalls abhängig vom Verkehrsaufkommen. Ein großer Teil der anfliegenden Luftfahrzeuge von Nordosten bzw. Südosten bei Westbetrieb und von Nordwesten bzw. Südwesten bei Ostbetrieb wird von den Fluglotsen individuell an die Anfluggrundlinie der jeweils zugewiesenen Landebahn herangeführt. Die Bereiche, in denen diese Anflugführung überwiegend praktiziert wird, sind unter www.framap.fraport.de (bzw. in den Routenkarten unter www.fraport.de/schallschutzflugbetrieb) als „Anflugfächer“ gekennzeichnet.

 

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Äquivalenter Dauerschallpegel Leq

Der Leq ist ein Maß für die durchschnittliche Schallbelastung. In den Leq gehen Anzahl, Dauer und Intensität von Lärmereignissen ein, die in einem Betrachtungszeitraum stattgefunden haben bzw. für einen Betrachtungszeitraum prognostiziert werden. Die Lärmwirkungsforschung ist übereinstimmend der Auffassung, dass der äquivalente Dauerschallpegel in hohem Maß mit der Belästigungswirkung von Verkehrslärm korreliert und auch bei der Bewertung von Fluglärm in Bezug auf seine Belästigungswirkung anderen möglichen Lärmmaßen vorzuziehen ist. Zur Beurteilung der Fluglärmbelastung werden als Bezugszeiträume der Tag (6.00 bis 22.00 Uhr) und die Nacht (22.00 bis 6.00 Uhr) separat betrachtet.

In den sechs verkehrsreichsten Monate eines Jahres (in Frankfurt in der Regel Mai bis Oktober) werden die Fluglärmereignisse während des Tages einerseits und während der Nacht andererseits in die Mittelung eingestellt. Die monatlichen Leq-Werte beziehen sich auf gegenüber den Bezugszeiträumen des Fluglärmgesetzes verkürzte Zeitspannen. Schwankungen der Leq-Werte an einer Messstelle sind insbesondere durch die wetterbedingte Betriebsrichtungsverteilung verursacht.

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B

Bahnen/ Start- und Landebahnsystem

25R Landebahn Nordwest bei Westbetrieb
25C Centerbahn bei Westbetrieb
25L Südbahn bei Westbetrieb
07L Südbahn bei Ostbetrieb
07C Centerbahn bei Ostbetrieb
07R Landebahn Nordwest bei Ostbetrieb
18W Startbahn 18 West bei West- und Ostbetrieb

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Biodiversität

Die Vielfalt des Lebens auf der Erde. Die Wissenschaft unterscheidet vier Aspekte der Vielfalt: Die genetische Diversität, die Artenvielfalt, die Vielfalt an Lebensräumen sowie die Vielfalt biologischer Interaktionen.

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C

Capital Employed

Netto-Finanzschulden + Eigenkapital
(Eigenkapital abzüglich nicht beherrschende Anteile und den zur Ausschüttung vorgesehenen Betrag)

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Chapter

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CO2-Footprint

CO2-Fußabdruck. Maß für den Gesamtbetrag von Kohlenstoffdioxid-Emissionen, die direkt und indirekt durch eine Aktivität verursacht werden oder über die Lebensstadien eines Produkts entstehen.

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Compliance

Gemäß dem Deutschen Corporate Governance Kodex das Einhalten von Gesetzen und internen Regeln. Durch ein Compliance Management System wird in der Unternehmenspraxis rechts- und regelkonformes Verhalten sichergestellt.

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COSO II

Das COSO Enterprise Risk Management Rahmenwerk (COSO II) ist ein Modell zur qualitativen Verbesserung von Finanzberichterstattungen durch ethisches Handeln, wirksame interne Kontrollen und gute Unternehmensführung.

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D

dB(A) Dezibel

Die Maßeinheit des Leq ist das Dezibel, kurz dB(A). (A) steht für eine Bewertung der Frequenzzusammensetzung der Geräusche entsprechend der Empfindlichkeit des menschlichen Ohres für verschiedene Frequenzen.

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Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB)

Organisation, die Wege und Lösungen für nachhaltiges Bauen, Nutzen und Planen von Bauwerken entwickelt und fördert. Nachhaltige Bauten werden in den Abstufungen Gold, Silber und Bronze mit einem Zertifikat ausgezeichnet.

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DFS

Die Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) ist ein bundeseigenes, privatrechtlich organisiertes Unter­nehmen und die Nachfolgerin der Bundesanstalt für Flugsicherung. Die Aufgaben der Flugsicherung sind im Luftverkehrsgesetz geregelt.

Die DFS ist verantwortlich für die Flugverkehrslenkung, für eine sichere, geordnete und flüssige Abwicklung des zivilen sowie des überörtlichen militärischen Flugverkehrs in Deutschland.

Die DFS definiert und beantragt die Flugrouten im Rahmen der nationalen und internationalen Regularien. Genehmigt werden die Flugrouten durch das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF).

Bestandteil des Verfahrens zur Genehmigung von Flugrouten ist die Beratung der DFS und des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL) durch die Fluglärmkommission.

 Weitere Informationen

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Diastole

Der Blutdruck wird meist mit zwei Werten angegeben. Der niedrigere Wert ist die Diastole. Die Diastole ist die Phase, in der der Herzmuskel sich entspannt und die Herzkammern sich mit Blut füllen.

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Diversity

Vielfalt der Beschäftigten eines Unternehmens in Bezug auf Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit, Nationalität, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung und sexuelle Orientierung.

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Dividendenrendite

Dividende je Aktie/Jahresschlusskurs der Aktie

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Dow Jones Sustainability Index (DJSI)

In diesem wichtigen Index für Nachhaltigkeit sind ausschließlich Unternehmen gelistet, die in ihrer nachhaltigen Unternehmensführung gemäß der Kriterien Ökonomie, Ökologie sowie Engagement im sozialen und kulturellen Bereich vorbildlich sind.

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Dynamischer Verschuldungsgrad

Netto-Finanzschulden/Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit (operativer Cash Flow)

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E

EBIT

Abkürzung für Earnings before Interest and Taxes= Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern

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EBITDA

Abkürzung für Earnings before Interest, Taxes, Depreaciation and Amortization= Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen

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EBITDA-Marge

EBITDA/Umsatzerlöse

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EBIT-Marge

EBIT/Umsatzerlöse

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EBT

Abkürzung für Earnings before Taxes=Betriebsergebnis vor Steuern

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Eigenkapitalquote

Eigenkapital/Bilanzsumme
(Eigenkapital abzüglich nicht beherrschende Anteile und den zur Ausschüttung vorgesehen Betrag)

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Eigenkapitalrentabilität

Gesellschaftern der Fraport AG zurechenbarer Gewinnanteil/Eigenkapital
(Eigenkapital abzüglich Nicht beherrschende Anteile und den zur Ausschüttung vorgesehenen Betrag)

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Einwohnergleichwert (EGW)

Organische Belastung (gemessen als BSB = Biologischer Sauerstoffbedarf), die ein Einwohner pro Tag erzeugt.

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EMAS

Kurzbezeichnung für „Eco Management and Audit Scheme“, ein von der Europäischen Union entwickeltes System für freiwilliges Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung. Es handelt sich um ein Instrument für
Unternehmen und Organisationen zur kontinuierlichen Verbesserung ihrer Umweltleistungen.

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Energie-Einspar-Verordnung (EnEV)

Die Energie-Einspar- Verordnung ist Teil des deutschen Baurechts und schreibt Bauherren Standards zu energiesparendem Wärmeschutz
und energiesparender Anlagetechnik bei Gebäuden vor. Die letzte Änderung trat am 1. Oktober 2009 in Kraft.

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EPNdB

„Speziell für die Lärmzulassung großer Flugzeuge wurde international als Messgröße der sogenannte Lärmstörpegel (Effective Perceived Noise Level) eingeführt. Seine Einheit ist das EPNdB. Der Lärmstörpegel berücksichtigt den zeitlichen Verlauf des Geräusches sowie die Intensität besonders hervortretender Frequenzen. Für den Vergleich von dB(A) und EPNdB kann vereinfacht EPNdB = dB(A) + 13 gesetzt werden.“

Auszug aus der Broschüre „Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) 1947 – 2007 60 Jahre ADV“. Mehr unter http://www.adv.aero/fileadmin/pdf/Umwelt/ADV_Broschure_web.pdf

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E-PORT AN

E-PORT AN ist eine gemeinsame Initiative von Fraport und Lufthansa Group zur Elektrifizierung der Flugzeugabfertigung am Flughafen Frankfurt, unterstützt vom Bundesland Hessen und der Modellregion Rhein-Main, Auszeichnung 2013 durch die Bundesregierung als Leuchtturmprojekt (2013) und mit dem „GreenTec Award“ in der Kategorie Luftfahrt (Europas größter Umwelt- und Wirtschaftspreis, 2014).

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EURIBOR

Abkürzung für European Interbank Offered Rate= Der Zinssatz, den europäische Banken beim Handel von Einlagen mit einer festen Laufzeit voneinander verlangen. Er ist bei variabel verzinslichen Euro-Anleihen einer der wichtigsten Referenzzinssätze.

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F

Fluglärmkommission

Die Aufgaben sowie die Zusammensetzung der Fluglärmkommission sind in § 32b Luftverkehrsgesetz geregelt. Die Fluglärmkommission ist das Beratungsorgan der Genehmigungsbehörde des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL) sowie der DFS Deutschen Flugsicherung GmbH.

Mitglieder der Frankfurter Fluglärmkommission:

  • Vertreter der dem Flughafen benachbarten Gemeinden bzw. Landkreise
  • Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern
  • BARIG (Board of Airline Representatives in Germany)
  • Bundesvereinigung gegen den Fluglärm
  • DFS Deutsche Flugsicherung GmbH
  • Deutsche Lufthansa AG
  • Fraport AG
  • Oberste Landesbehörde (Hessisches Umweltministerium)
  • sowie einigen ständigen Sitzungsteilnehmern und Gästen.

Gemeinden mit Vertretung in der Fluglärmkommission

 

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Forum Flughafen und Region (FFR)

Das Forum Flughafen und Region ist das »Dach« unter dem sich die verschiedenen Organisationseinheiten gebildet haben:

•Koordinierungsrat

•Konvent Flughafen und Region

•Expertengremium Aktiver Schallschutz

•Umwelt- und Nachbarschaftshaus

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Fraport-Assets

Betriebsnotwendiges Kapital des Fraport-Konzerns.

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Free Cash Flow

Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit - Investments in Flughafen-Betreiberprojekte - Investitionen in sonstige immaterielle Vermögenswerte - Investitionen in Sachanlagen - Investitionen in "als Finanzinvestition gehaltene Immobilien".

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FTSE4Good

Nachhaltigkeitsindex der Londoner Börse. Gelistet werden Unternehmen mit überdurchschnittlichen Leistungen im Bereich Menschenrechte, Sozialstandards und Umweltschutz.

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G

Gearing Ratio

Netto-Finanzschulden/Eigenkapital
(Eigenkapital abzüglich nicht beherrschende Anteile und den zur Ausschüttung vorgesehenen Betrag)

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GIRL

Neben einem Schadstoffeintrag in die Luft, werden auch Gerüche per Richtlinie reguliert. In Deutschland orientiert man sich dazu in der Regel an der Geruchsimmissionsrichtlinie (GIRL). Nach dieser Richtlinie ist von einer erheblichen Belästigung auszugehen, wenn die Häufigkeit von anlagenbezogenen Gerüchen eine bestimmte Schwelle überschreitet. Diese Schwelle liegt für Wohngebiete bei 10% und für Gewerbegebiete bei 15% der Jahresstunden. Eine Wahrnehmung von Gerüchen ist demnach in gewissem Ausmaß hinzunehmen und nicht zwangsläufig mit Gesundheitsgefahren verknüpft.  Auch das Verfahren zur Feststellung der Geruchshäufigkeit ist in der Richtlinie festgelegt. Dazu erfolgen repräsentative Begehungen des Beurteilungsgebiets durch ausgewählte und geschulte Testpersonen. Das Auftreten von Gerüchen wird dabei nach bestimmten Vorgaben protokolliert und ausgewertet.

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Greenhouse Gas (GHG) Protocol und Scopes

Das GHG entwickelt international anerkannte Standards zur Berichterstattung über klimawirksame Emissionen von Unternehmen. Emissionen werden gemäß ihrer Entstehung in drei „Scopes“ eingeteilt.

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H

HMWEVL

Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung.

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I

ICAO

Die International Civil Aviation Organization ist eine Sonderorganisation der UN mit dem Ziel die zivile Luftfahrt nachhaltig zu fördern.

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Immission

Immission werden als Maß der Massenkonzentration pro Volumeneinheit der Luft dargestellt. Diese Größe setzt sich zusammen aus den Beiträgen aller vorhandenen Quellen und ist abhängig von der räumlichen Lage der Quellen und des Beurteilungsorts sowie von den herrschenden Ausbreitungsbedingungen und chemischen Umwandlungsprozessen.

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Investitionsquote

Investitionen/Umsatzerlöse

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ISAGO-Zertifikat

Das ISAGO-Zertifikat (IATA Safety Audit for Ground Operations) der IATA (International Air Transport Association) setzt erstmalig weltweit einheitliche Sicherheits- und Qualitätsstandards für Ground Service Anbieter fest.

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ISO 14001

Die internationale Umweltmanagementnorm ISO 14001 formuliert Anforderungen, die Unternehmen beim Aufbau eines systematischen, im Management verankerten Umweltmanagements unterstützen sollen. In dessen Mittelpunkt steht ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess im Hinblick auf gesetzte Umweltziele.

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ISO 9001

Die Norm ISO 9001 legt Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem fest, das für interne Anwendungen durch Organisationen oder für Zertifizierungs- oder Vertragszwecke verwendet werden kann. ISO 9001 ist auf die Wirksamkeit des Qualitätsmanagementsystems bei der Erfüllung der Kundenanforderungen ausgerichtet.

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J

Jahres-Performance der Aktie

(Jahresschlusskurs der Aktie + Dividende je Aktie)/ Vorjahresschlusskurs

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K

Kurs-Gewinn-Verhältnis

Jahresschlusskurs der Aktie/ Ergebnis je Aktie (unverwässert)

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L

Lärmzertifizierung nach ICAO

Bevor ein neuer Flugzeugtyp am Luftverkehr weltweit teilnehmen darf, benötigt er für die Musterzulas­sung eine so genannte "Lärmzertifizierung". Dabei muss das Flugzeug an drei definierten Messpunk­ten – beim Startüberflug, beim Start seitlich der Startbahn und im Anflug – bestimmte Lärmgrenzwerte einhalten.

Bild: Zertifizierungsmesspunkte

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Liquidität

Zahlungsmittelbestand der Bilanz + kurzfristig liquidierbare Posten der "Andere Finanzanlagen" und "Sonstige Forderungen und finanzielle Vermögenswerte"

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M

Marktkapitalisierung

Jahresschlusskurs der Fraport-Aktie x Anzahl der Aktien

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Maximalpegel LASmax

Maximalpegel LASmax ist eine kennzeichnende Größe für ein Fluglärmereignis. Beim Vorbeiflug eines Flugzeuges steigt der Schallpegel zunächst langsam an; wenn
das Flugzeug den geringsten Abstand zur Messstelle hat, erreicht er einen Höchstwert und fällt dann wieder ab. Zur Beurteilung der Störwirkung von Fluglärm wird häufig, ergänzend zum Dauerschallpegel, die tagesdurchschnittliche Anzahl der Überschreitungen bestimmter Maximalpegel herangezogen.

Zur Beurteilung der Fluglärmbelastung werden als Bezugszeiträume der Tag (6.00 bis 22.00 Uhr) und die Nacht (22.00 bis 6.00 Uhr) separat betrachtet.

Die Monatswerte zeigen die in diesem Zeitraum gemessene tagesdurchschnittliche Anzahl der Überschreitungen von 70 dB(A) LASmax. An einzelnen Messstellen können die Häufigkeiten für unterschiedliche Zeiträume in Abhängigkeit von der Betriebsrichtung stark schwanken. Dies gilt Insbesondere für Messpunkte im
Einflussbereich einer An- oder Abflugroute, die bei einer der Betriebsrichtungen nicht genutzt wird.

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Minimum Connecting Time

Mindestgröße bei Umsteigeverbindungen, die angibt, wie viel Zeit zwischen der Landung eines Fluges und dem Start des Anschlussfluges liegen muss, damit ein Fluggast diesen erreicht.

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N

Netto-Finanzschulden

Langfristige Finanzschulden + kurzfristige Finanzschulden - Liquidität

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NORAH

Der Name NORAH, kommt aus dem Englischen und steht für „Noise-Related Annoyance, Cognition, and Health“. Übersetzt bedeutet dies so viel wie „Zusammenhänge zwischen Lärm, Belästigung, Denkprozessen und Gesundheit“.

Die Studie wurde von einem unabhängigen Konsortium von Wissenschaftlern durchgeführt und hat zum Ziel, eine möglichst repräsentative und wissenschaftlich abgesicherte Beschreibung der Auswirkungen des Lärms vom Flug-, Schienen- und Straßenverkehr auf die Gesundheit und Lebensqualität zu geben. Während des gesamten Studienverlaufs wurde die Untersuchung von einer unabhängigen externen Qualitätssicherung begleitet.


Auftraggeber der Studie war die gemeinnützige Umwelthaus GmbH, die zu 100 Prozent dem Bundesland Hessen gehört. NORAH wird vom Land Hessen sowie der Fraport AG, den Kommunen und Luftverkehrsgesellschaften finanziert.

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O

OHSAS 18001

Norm für Arbeitsschutzmanagementsysteme.

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Ombudsperson

Die Ombudsperson nimmt Hinweise auf unternehmensbezogene Straftaten, Regelverstöße und unzulässige Geschäftspraktiken vertraulich entgegen.

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Ostbetrieb

Ostbetrieb ist eine der 2 am Frankfurter Flughafen vorherrschenden Flugbetriebsrichtungen. Die jeweilige Betriebsrichtung wird in Abhängigkeit der jeweiligen Wind- und Wetterverhältnisse von der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH festgelegt und gilt für den Betrieb auf den 3 parallel zueinander ausgerichteten Bahnen des Start-und Landebahnsystems.

Die Startbahn 18 West (in Nord-Süd-Richtung gerichtet) kann weitgehend unabhängig von der jeweiligen Betriebsrichtung des Parallelbahnensystems genutzt werden.

Ostbetrieb, auch genannt Betriebsrichtung 07, wird angeordnet, wenn Wind aus Osten kommt. Flugzeuge landen und starten hierbei von Westen nach Osten.

Ostbetrieb findet im langjährigen Durchschnitt an 30 % aller Tage statt.

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P

Photovoltaik

Umwandlung von Strahlungsenergie, vornehmlich Sonnenenergie, in elektrische Energie durch Solarzellen. Anwendung finden diese u.a. auf Dachflächen, bei Parkscheinautomaten, in Taschenrechnern oder auf Freiflächen.

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PM10

Bei PM10 handelt es sich um Partikel der Größenklasse bis 10 Mikrometer.

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PM2,5

Bei PM2,5 handelt es sich um Partikel der Größenklasse bis 2,5Mikrometer.

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Pünktlichkeitsquote

Prozentualer Anteil pünktlicher Abflüge und Ankünfte am gesamten Flugverkehrsaufkommen.

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Q

R

Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE)

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung ist ein Beratungsgremium der Bundesregierung mit dem Auftrag, die nationale Nachhaltigkeitsstrategie
fortzuführen, Handlungsfelder zu benennen und Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen zu machen. Dem Rat gehören 15 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens an.

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ROCE

Abkürzung für Return on Capital Employed = EBIT/Capital Employed

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ROFRA

Abkürzung für Return on Fraport-Assets = EBIT/Fraport-Assets

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Rückenwindkomponente

Damit allen den Frankfurter Flughafen anfliegenden Flugzeugen jederzeit eine sichere Landung gewährleistet werden kann, wird bei Rückenwind von mehr als 5 Knoten (ca. 2,6 m/s) im Parallelbahnensystem die Betriebsrichtung gewechselt. Nach § 32b LuftVG (Luftverkehrsgesetz) wird am Flughafen Frankfurt aus Lärmschutzgründen bis zu einer Rückenwindkomponente im Mittel von 5 Knoten im Parallelbahnsystem die Betriebsrichtung 25 beibehalten.

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S

Systole

Der Blutdruck wird meist mit zwei Werten angegeben. Der höhere Wert ist der Druck, der bei der Systole erzeugt wird. Die Systole ist die Phase im Herzschlag, in der der Herzmuskel sich zusammenzieht und das Blut aus den Herzkammern herauspresst. Die Systole beschreibt also die Pumpleistung des Herzens.

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T

U

Ultrafeine Partikel

Aktuell wird die Belastung durch ultrafeine Partikel (UFP) diskutiert, die durch Flugzeugtriebwerke ebenso wie durch Kfz-Motoren emittiert werden. Für diese Partikelkategorie gibt es weder standardisierte Messmethoden noch einschlägige Beurteilungswerte, so dass sie in der praktischen Luftreinhaltung bisher keine wesentliche Bedeutung haben.

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Umsatzrendite

EBT/Umsatzerlöse

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V

Verschuldungsgrad

Netto-Finanzschulden/Bilanzsumme

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W

Westbetrieb

Westbetrieb ist eine der 2 am Frankfurter Flughafen vorherrschenden Flugbetriebsrichtungen. Die jeweilige Betriebsrichtung wird in Abhängigkeit der jeweiligen Wind- und Wetterverhältnisse von der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH festgelegt und gilt für den Betrieb auf den 3 parallel zueinander ausgerichteten Bahnen des Start-und Landebahnsystems.

Die Startbahn 18 West (in Nord-Süd-Richtung gerichtet) kann weitgehend unabhängig von der jeweiligen Betriebsrichtung des Parallelbahnensystems genutzt werden.

Westbetrieb, auch genannt Betriebsrichtung 25, wird von der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH festgelegt, wenn Wind aus Westen kommt. Flugzeuge landen und starten hierbei von Osten nach Westen.

Westbetrieb findet im langjährigen Durchschnitt an 70 % aller Tage statt.

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Working Capital

Kurzfristige Vermögenswerte-Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten

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X

Y

Z

0-9

25C

Weitere Informationen erhalten Sie im Glossar unter "Bahnen/Start-und Landebahnsystem".

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