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Flugsteig A-Plus
Mit der Realisierung des neuen Flugsteigs A-Plus im Westen des Terminals 1haben wir im letzten Jahr einen weiteren Schritt zur Sicherung der Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des Flughafens Frankfurt unternommen. Damit Frankfurt Airport weiterhin ein international bedeutendes Drehkreuz bleibt, ist die Bereitstellung von Terminalpositionen für Großraumflugzeuge - insbesondere für den Airbus A380 - ein maßgebender Erfolgsfaktor.
Der neue Terminalbereich A-Plus bildet neben den Flugsteigen C/D und B den Schwerpunkt der A380-Abfertigung der Deutschen Lufthansa am Terminal 1.
Seit 2012 nutzen die Fluggäste den neuen Flugsteig. Mit der Inbetriebnahme wurden modernste Terminaleinrichtungen und vielfältigste Einzelhandels- und Gastronomie-Angebote für bis zu sechs Millionen Fluggäste pro Jahr zur Verfügung gestellt.
Bildergalerie
Außenansicht
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Innenansicht Marktplatz
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A-Plus mit Skyline
Bau des neuen Flugsteigs A-Plus mit einer Kapazität für bis zu 6 Millionen Passagiere.
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Innenansicht
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Daten & Fakten
Der Neubau A-Plus erweitert das Terminal 1 insgesamt um ca. 800 m nach Westen und umfasst eine Gesamtfläche von über 185.400m². Das Hochbauprojekt umfasst den Flugsteig A-Plus und das Bindeglied zwischen dem Neubau und dem bestehenden Flugsteig A. Dieses beinhaltet auch die Erweiterung der bestehenden Gepäckausgabehalle A.
Der Flugsteig A-Plus verfügt über sieben Positionen für Großraumflugzeuge, davon vier für die A 380 und drei für die A 340-600, B 747-400 und Positionsmöglichkeiten für das neue Flugzeug von Boeing, die 747-800. Für eine größtmögliche Flexibilität können auf jeder A 380-Position alternativ auch zwei kleinere Flugzeuge vom Typ A321 direkt über das Gebäude angedient werden, so dass maximal elf Flugzeuge gleichzeitig andocken können. Jede A 380-Position ist mit drei Fluggastbrücken (davon eine zur Andienung des Upperdecks) an den Flugsteig A-Plus angebunden. Die A 340-600- bzw. B-747-400-Positionen verfügen über zwei Fluggastbrücken. Hinzu gekommen ist eine Vorfeldposition auf dem Vorfeldhof A-Plus.
Eine besondere Herausforderung beim Bau von A-Plus war die Realisierung des neuen Terminalbereiches unter laufendem Betrieb in den benachbarten Terminal- und Vorfeldbereichen. Viele Arbeiten wurden nur nachts durchgeführt, um die Fluggastprozesse nicht zu beeinträchtigen.
Konzept
Der Flugsteig A-Plus ist viergeschossig konzipiert und schließt ebenengleich an das bestehende Terminal 1 an. Auf der Ebene 1 sind im Wesentlichen Vorfeld- und Gepäckfunktionen untergebracht. Ebene 2 dient dem Schengen-Verkehr (Abflug und Ankunft), die Ebenen 3 (Abflug) und 4 (Ankunft) dem Non-Schengen-Verkehr. Diese Aufteilung ermöglicht die Einhaltung des EU-"Vermischungsverbotes" für ankommende und abfliegende Non-Schengen-Fluggäste.
Schnelles Umsteigen in andere Bereiche erfolgt in dem Übergangsbereich zwischen dem Neubau und dem bestehenden Flugsteig A und in dem etwa mittig im Flugsteig A-Plus gelegenen Transferknoten. Hier besteht zu einem späteren Zeitpunkt die Möglichkeit der Nachrüstung einer Skyline-Station (Passagier-Transport-System).
Innovative Einzelhandels- und Gastronomiekonzepte in Form von weitläufigen Marktplätzen, in der Non-Schengen- und Schengen-Ebene voneinander getrennt sind, sowie großzügige Loungeflächen für die Deutsche Lufthansa und deren Partner innerhalb der Star Alliance bieten Fluggästen ein Höchstmaß an Attraktivität und Verweilqualität.
Die zukunftsgerichtete Dimensionierung der Terminalfunktionen vereint hohe Nutzungsflexibilität, Großzügigkeit und beste Orientierung für die Fluggäste. Bei Bedarf können die Airlines eine Produktdifferenzierung entsprechend der unterschiedlichen Kundengruppen anbieten.





