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Finanzschulden
Rund sieben Milliarden Euro wird die Fraport AG in den Jahren 2007-2015 in die Ertüchtigung und Erweiterung ihres Standorts Frankfurt investiert haben.
Für einen besseren Überblick wurden die unterschiedlichen Bauprojekte in zwei übergeordnete Baumaßnahmen unterteilt:
- Den Flughafen-Ausbau, der mit einem Volumen von rund vier Milliarden Euro veranschlagt ist und die neue Landebahn, das Terminal 3 sowie zusätzliche Hochbaumaßnahmen und weitere Flugbetriebsanlagen umfasst und
- die Maßnahmen zur Modernisierung und Erweiterung der bestehenden Infrastruktur, insbesondere der Terminalanlagen, die in dem Projekt mit dem Namen "FRA-Nord" zusammengefasst werden und mit rund drei Milliarden Euro veranschlagt sind.
Es ist geplant, die Finanzierung des gesamten Investitionsprogramms aus dem operativen Cash flow sowie durch die Aufnahme von Fremdkapital zu finanzieren. Der aus der Innenfinanzierung erwartete Anteil beträgt dabei rund 3 Milliarden Euro, die geplante Aufnahme von Fremdkapital rund 4 Milliarden Euro.
Zur Sicherung der Finanzierung wurde bereits in den letzten Jahren begonnen, den Fremdkapitalbedarf sukzessive zu decken. Im Jahr 2008 konnte die Fraport AG finanzielle Mittel in Höhe von rund 1,9 Milliarden Euro über den Kapitalmarkt und bilaterale Bankkredite sichern. In diesem Zusammenhang wurde ein Schuldscheindarlehen in Höhe von 720 Millionen Euro emittiert sowie im Dezember des gleichen Jahres die Verhandlungen mit der Europäischen Investitionsbank (EIB) und der Landestreuhandstelle Hessen (LTH) Bank für Infrastruktur über die Vergabe eines langlaufenden Darlehens in Höhe von insgesamt 980 Millionen Euro mit Auszahlung in 2009 erfolgreich abgeschlossen.
Zur weiteren Aufstockung der "Vorratsfinanzierung" wurde in 2009 seitens der Fraport AG ein weiteres Schuldscheindarlehen in Höhe von 368 Millionen Euro sowie eine Anleihe mit einem Volumen von 800 Millionen Euro platziert. Mit diesen Emissionen und weiteren bilateralen langlaufenden Kreditaufnahmen ist es gelungen, die Finanzierungsmittel für das anstehende Ausbauprogramm in den nächsten Jahren vollständig zu sichern.

