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3. Warum hat das Wetter Einfluss auf die Lärmbelastung?
Zunächst beeinflusst die aktuelle Windrichtung maßgeblich die Richtung, aus der gelandet und gestartet werden kann. Dadurch ergeben sich betriebsrichtungsbedingte Veränderungen in der Lärmbelastung.
Besondere Wetterlagen wie Schnee, Regen oder Nebel können Verspätungen hervorrufen und damit Flugbewegungen in Zeiträume verschieben, in denen üblicherweise nicht geflogen wird
Gewitterlagen werden aus Sicherheitsgründen umflogen. Das kann dazu führen, dass Flugzeuge über ansonsten nicht oder weniger beflogene Gebiete gelenkt werden.
Da Lärm in Form von Schallwellen durch die Luft transportiert wird, beeinflussen veränderte Luftverhältnisse die Lärmbelastung. Eine solche Veränderung ist zum Beispiel Wind, der den Schall weitertragen kann. Auch sehr hohe oder sehr niedrige Luftfeuchtigkeit beeinflussen die Reichweite von Schallwellen.
Eine besondere Rolle spielt die Inversionswetterlage. Dabei entsteht eine Grenzschicht zwischen bodennaher Kaltluft und darüber liegender Warmluft. Diese reflektiert einen Teil des Schalls nach unten bzw. oben, je nachdem, in welcher Höhe sich das Flugzeug befindet. Für bodennahe Flugbewegungen kann diese Wetterlage daher schallverstärkend, für Flugzeuge oberhalb der Grenzschicht schalldämpfend wirken. In der Regel haben Inversionswetterlagen bis zu einer Höhe von 5.000 ft Einfluss auf die Fluglärmbelastung.
Wie wird die Betriebsrichtung festgelegt?
Was ist die so genannte Rückenwindkomponente?
Was ist die Lärmzertifizierung nach ICAO?
Wie wird Fluglärm gemessen?

