3. Segmented RNAV (GPS) Approach
Szenario Westbetrieb

Szenario Ostbetrieb

Das Anflugverfahren „Segmented Approach“ wird seit dem 13.01.2012 in den verkehrsschwachen Zeiten zwischen 23:00 und 05:00 Uhr getestet.
Verspätete Landungen nach 23:00 Uhr werden nach dem „Segmented RNAV (GPS) Approach“ Verfahren durchgeführt.
Dieses satellitengestützte Verfahren sieht vor, dass direkt unter dem Anflugpfad im Endanflugbereich befindliche Gebiete umflogen und damit entlastet werden.
- Bei Westbetrieb werden hierbei bspw. Offenbach, Hanau, Mühlheim,
- bei Ostbetrieb Mainz-Lerchenberg, -Hechtsheim, -Weisenau, -Marienborn entlastet.
Die Maschinen schwenken erst bei ca. 5 nm (ca. 9,3 km) vor dem Aufsetzpunkt auf die Anfluggrundlinie Richtung Landebahnkurs ein.
Monatliche Routenbelegungszahlen für die Segmented Approach-Strecken bei beiden Betriebsrichtungen - siehe die grünen Streckenverläufe auf den o. g. Charts – erhalten Sie hier.
Das seit dem Jahr 2005 am Frankfurter Flughafen in den gleichen Nachtzeiten praktizierte lärmarme Anflugverfahren CDA, Continous Descent Approach, konnte in das neue Anflugverfahren Segmented Approach integriert werden, die Entlastungseffekte des CDA bleiben so auch beim Segmented Approach geführten Anflügen wirksam.
Der Probebetrieb des Segmented Approach hat gezeigt, dass der Anflug durchführbar ist und die gemessenen Lärmwerte den Annahmen entsprechen. Das Verfahren konnte bisher nur in den verkehrsschwachen Zeiten, zwischen 23 und 5 Uhr, geflogen werden.
Im Rahmen der Schallschutzmaßnahmen aus der „Allianz für mehr Lärmschutz 2012“ wird, unter Berücksichtigung der Auswirkungen auf die Kapazität eine zeitliche Ausdehnung des Segmented Approach Verfahrens ab 21:00 bzw. 22:00 Uhr untersucht.
Quelle Bildmaterial: forum flughafen & region; Gemeinnützige Umwelthaus GmbH
