7. Optimierung CDA-Verfahren, kontinuierlicher Sinkflug-Verfahren, Continous Descent Approach-Verfahren
Das Frankfurter CDA-Verfahren wird seit 2005 am Frankfurter Flughafen geflogen.
CDA bedeutet Continous Descent Approach. Übersetzt heißt dies Kontinuierliches Sinkflug Verfahren.
Nach CDA-Verfahren geführte Landungen sind:
- Landungen, die mit einem kontinuierlichen Sinkflug einhergehen
- Landungen, die auf horizontale Flugsegmente weitgehend verzichten
- Landungen, bei denen die Triebwerke im „Leerlauf“, d. h. entweder ohne oder nur mit geringem Schub arbeiten
Dieses Verfahren endet, wenn der Anflug mithilfe des Instrumenten-Landesystems (ILS) beginnt.
Durch das CDA wird nicht nur Lärm vermieden, sondern auch Treibstoff eingespart.
Das Frankfurter CDA-Verfahren soll in zwei Schritten verbessert werden:
- die Anwendungshäufigkeit und
- die Genauigkeit
der CDA geführten Flüge sollen dabei optimiert werden.
Eine sogenannte „Distance to go“-Angabe der Lotsen an die Piloten erfolgt schon derzeit, damit der Pilot beim Anflug das Sink-Profil der noch zu fliegenden Entfernung anpasst.
Mit der Umsetzung des 2. Maßnahmenschrittes, der Angabe für „Transition and Profile“, wurde nach Inbetriebnahme der Landebahn Nordwest begonnen.
Verspätete Landungen nach 23:00 Uhr werden nach dem optimierten CDA-Verfahren durchgeführt.
Im Rahmen des Maßnahmenpakets "Allianz für mehr Lärmschutz 2012" wird derzeit die kurzfristige Einführung des kontinuierlichen Sinkflugs, als sogenanntes CDO-Verfahren (Continous Descent Operations) eingeführt.
Quelle Bildmaterial: forum flughafen & region; Gemeinnützige Umwelthaus GmbH
