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Entsprechend der Ausrichtung des Bahnensystems am Flughafen Frankfurt können Flugzeuge aus dem Parallelbahnsystem entweder in Richtung Osten oder in Richtung Westen starten und landen. Dementsprechend besteht für das Parallelbahnsystem die Betriebsrichtung Ost oder 07 sowie die Betriebsrichtung West oder 25. Auf der Startbahn West darf nur in Richtung Süden gestartet werden. Für die Startbahn West existiert daher nur eine Betriebsrichtung, Betriebsrichtung 18.
Flugzeuge sollen in der Regel gegen den Wind starten und landen. Gegenwind erleichtert den Start und die Landung eines Flugzeugs. Die aktuelle Betriebsrichtung am Flughafen ist daher im Wesentlichen von der am Platz vorherrschenden Windrichtung abhängig. Die Windrichtung wird in Frankfurt von Messeinrichtungen an den Enden des Parallelbahnsystems erfaßt. Zudem erhalten die verantwortlichen Fluglotsen Informationen von Flugzeugführern über die Windrichtungen in höheren Lagen. Ein Betriebsrichtungswechsel ist mit großem Aufwand und bei hohem Verkehrsaufkommen mit Verzögerungen im Flugplan verbunden. Daher wird der Wachleiter bei der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH einen Betriebsrichtungswechsel erst dann vornehmen, wenn nach einer telefonisch eingeholten Prognose beim Deutschen Wetterdienst absehbar ist, dass die weitere Entwicklung der Windverhältnisse einen Wechsel der Betriebsrichtung rechtfertigt.
Von dem Grundsatz, dass Starts und Landungen gegen den Wind erfolgen sollen, kann bis zu einer zulässigen so genannten Rückenwindkomponente abgewichen werden. Rückenwind wird allerdings ab einer bestimmten Stärke zum Sicherheitsrisiko.
Was ist die so genannte Rückenwindkomponente?
Wie sieht das Bahnensystem am Flughafen Frankfurt aus und wie wird es betrieben?
Wer ist die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH und was macht sie ?
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