Die Fraport AG und Vertreter der Fluggesellschaften haben sich über die Entwicklung der Flughafen-Entgelte in den Jahren 2012 bis 2015 geeinigt. Ein entsprechender Vertrag wurde am 19.02.2010 von Vertretern der Fraport AG, der Luftverkehrsgesellschaften und deren Verbänden unterzeichnet.
Es wurde ein Ergebnis erzielt, das beiden Seiten für die nächsten sechs Jahre Planungssicherheit gibt und die Situation der Airlines durch eine zeitliche Streckung der Anhebungen weit ins Jahr 2010 hinein berücksichtigt.
Bereits Anfang Dezember 2009 hatten sich Fraport und die Airline-Vertreter auf die Entgeltanpassungen für die Jahre 2010 und 2011 verständigt. Der Vertrag sieht vor, dass die Entgelte zum 1. Juli 2010 um 4 und zum 1. Oktober um 3 Prozent erhöht werden. Zum 1. April 2011 beträgt die Erhöhung weitere drei und ein halbes Jahr später zum 1. Oktober 2011 noch einmal 2,5 Prozent. Nach dem Vertragsabschluss vom 19.02.2010 gilt für die Jahre 2012 bis 2015 eine jährliche Anpassung der Entgelte um jeweils 2,9 Prozent.
Ein weiteres Verhandlungsergebnis: Sollten sich im Zeitraum von 2012 bis 2015 die Passagierzahlen am Flughafen Frankfurt besser entwickeln als geplant, erhalten die Fluggesellschaften ein Drittel der Mehrerlöse im Folgejahr zurück.
Ab dem 1. Januar 2010 gibt es eine separate Entgeltliste für die Zentralen Bodenverkehrsdienst-Infrastruktureinrichtungen. Deren Veröffentlichungsmodus ist unabhängig von den Flughafenentgelten Aviation.
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