Gute Investition: So bereiten wir den Flughafen Frankfurt auf die A380 vor
Frankfurt ist einer der ersten Flughäfen der Welt, auf dem die A380 ihren regulären Betrieb aufnehmen wird. Baumaßnahmen am bestehenden Start- und Landebahnsystem sind dazu nicht erforderlich. Die Rollwege sind bereits so ausgelegt, dass sie problemlos von der A380 genutzt werden können.
Am Terminal 2 war schon 2005 die Position E 9 für den weltweit ersten Airporttest der A380 fit gemacht worden. Seit Herbst 2006 steht dort bei E 5 ebenfalls eine optimal auf den Super-Airbus vorbereitete Parkposition mit drei Fluggastbrücken zur Verfügung. Eine zweite identisch ausgestattete Position ist seit August 2007 bei E 2 betriebsbereit.
Das Terminal 1 des Frankfurter Flughafens verfügt jetzt schon über zwei Flugzeug-Parkpositionen, bei denen die teleskopartigen Fluggastbrücken ein Andocken des Super-Airbusses möglich machen: Zwei Brücken für das Maindeck und eine Dritte zum Erreichen des Oberdecks stehen am Gate B 46 zur Verfügung. Auch die Position B 26 ist A380-kompatibel.
Drei weitere Abfertigungspositionen für den Airbus A380 wurden mit dem Flugsteig C/D geschaffen, der sich in dem neu gestalteten Terminalbereich zwischen Terminal 1 und 2 befindet.
Am vorgesehenen neuen Flugsteig A-West westlich des Terminals 1 wird es bis 2012 vier A380-Positionen geben. Außerdem werden am projektierten Terminal 3 im Süden von FRA sechs Gebäudepositionen für die A380 geschaffen.
Ziel ist, die A380 mit ihren 555 Passagieren so schnell und effizient wie den Jumbo abzufertigen. Dazu müssen Boardingverfahren, Gate-Aufteilungen und Abfertigungsverfahren optimiert werden, neue Fluggastbrücken und größere Gateräume entstehen. Neue Gateräume im Terminal 2 haben jetzt schon Platz für bis zu 800 Passagiere.
Frankfurt Airport kann darüber hinaus mit Vorfeldgeräten aufwarten, die maßgeschneidert ausgelegt sind für die A380: Seit Ende 2006 verfügt Frankfurt Airport über den neuen Super-Flugzeugschlepper AST 1 X 1360. Der dreiachsige, stangenlose Schlepper hat ein Eigengewicht von 45 Tonnen bei einer Länge von 11,50m. Die zwei Dieselmotoren leisten jeweils 680 PS und können damit Flugzeuge, mit einem Gewicht von bis zu 600 Tonnen, also auch den Airbus A380, schleppen oder pushen. Außerdem stehen Catering-Hubwagen und Enteisungsfahrzeug für die neue Flugzeug-Generation bereit.